Quelle: Tanjug | Freitag, 28.09.2018.| 11:29
Lesen Sie einen Artikel aus Drucken Sie die Nachricht

ANTIC: Strompreise unverändert

Aleksandar Antic (FotoMc.rs)


Serbiens Minister für Bergbau und Energiewirtschaft, Aleksandar Antic, gab heute bekannt, dass Bürger keine neue Erhöhung von Strompreisen in der kommenden Zeit befürchten sollen, wie auch, dass die Energieversorgung im ganzen Land stabil sei, weshalb wir eine stabile Heizsaison erwarten können.

Er kündigte außerdem den Start der neuen Heizsaison schon ab dem 1. Oktober an, wenn die Wetterbedingungen das verlangen.

- Wenn es um die Versorgung mit Brennstoffen geht, kann ich sagen, dass wir eine stabile Situation auf dem Markt haben. Alle Brennstoffe sind gesichert und der Markt ist gut versorgt - sagte Antic in einer Sendung von TV Prva. Die Heizwerke in Serbien werden im Einklang mit ihren eigenen Entscheidungen handeln, kündigte aber die ersten Proben in Großstädten ab dem 1. Oktober an.

Und wenn es um Strompreise und Forderungen der IWF in diesem Bereich geht, sagte er, dass Serbien "den aktuellen Strompreis mit guten geschäftlichen Ergebnissen der Elektrizitätswirtschaft Serbiens und einer guten Mischung der Energiequellen - bzw. Djerdap 1 und 2 und andere Wasserkraftwerke - verteidigen kann".

- Die Elektrizitätswirtschaft Serbiens (EPS) verzeichnet gute Ergebnisse, und obwohl Vertreter der internationalen Kreditinstitut mit den niedrigsten Strompreisen in Europa nicht besonders zufrieden sind, verstehen sie die Position der Regierung Serbiens und ihre Verantwortung gegenüber Bürgern. Der Preis muss an die wirtschaftliche Situation in Serbien angepasst werden, ihre Veränderung und Verbesserung wird sich auch auf die Strompreise auswirken - so der Minister.

Der IWF habe, laut seinen Worten, sehr starke Argumente für die Erhöhung Strompreise vor drei-vier Jahren gehabt, aber diese Frage habe keine Priorität mehr.

Der Minister sagte auch, dass "Gaspreise in einem Moment sicher steigen werden", angesichts der jüngsten Entwicklungen auf dem internationalen Erdölmarkt, aber keine dramatische Veränderungen seien, seiner Meinung nach, zu erwarten.

- In einem Moment wird es sicher zur Korrektion der Gaspreise kommen, aber wir sollen keine dramatische Veränderung bis Ende des Jahres erwarten - so Antic.

Die Heizkosten seien, laut seinen Worten, im Zuständigkeitsbereich der kommunalen Selbstverwaltungen. Er sagte auch, dass man auch hier keine Erhöhung erwarten solle.
Kommentare können ausschließlich angemeldete Nutzer eingeben.