Quelle: Tanjug | Montag, 20.03.2017.| 11:56
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AGROKOR: Wir suchen nach neuem Geschäftsmodell, aber unsere Existenz ist nicht in Frage

Laut einer Mitteilung am Sonntag (19. März 2017) arbeite die Geschäftsleitung des kroatischen Lebensmittelkonzerns gemeinsam mit den wichtigsten Investoren an einem neuen Geschäftsmodell für das Unternehmen, was die Position und die Existenz von Agrokor überhaupt nicht in Frage stelle.

"In Hinsicht auf eine Vielzahl von Informationen, von denen auch mehrere unvollständig und ungenau sind und ein verzerrtes Bild des Unternehmens uns seiner aktuellen Position erstellen können", veröffentlichte Agrokor diese Mitteilung, berichtet die Presseagentur Hina.

- Gemeinsam mit den wichtigsten Investoren arbeitet die Geschäftsleitung an der Neupositionierung des Systems und einem neuen Geschäftsmodell, um Interesse aller seiner Aktionäre, seine Mitarbeiter und ihre Arbeitsplätze, seine Zulieferer und Partner zu schützen. Agrokor wird weiterhn alle seine Verpflichtungen erfüllen - heißt es in der Mitteilung.

Das gewählte Modell sollte bald allen wichtigsten Partnern und Mitarbeitern präsentiert werden.

- Akzeptabel ist dabei nur solches Modell, das auf Kosten unserer Mitarbeiter und Zulieferer nicht gehen und ihre Interessen völlig schützen würde und im Einklang mit unseren Investoren ist - teilte der Konzern mit.

Hina berichtet von einem Treffen zwischen Zulieferern von Agrokor, Unternehmen wie Kraš, Vindija, Dukat, Podravka und Frank, die eine Strategie gegenüber Agrokor vereinbaren sollten.

Die Tageszeitung Jutarnji list hat noch früher berichtet, dass die Sberbank und andere große Gläubiger den kroatischen Lebensmittelkonzern nicht übernehmen, sondern nur die operative Kontrolle über sein Management erwerben wollen.

Glaubiger sollten sich beim erwähnten Treffen über die Teilnahme ihrere Vertreter in Leitungsgremien des Konzerns einigen, sagte Maksim Poletajev, der stellvertretende Direktor der Sberbank gegenüber Bloomberg.

- Wir wollen verstehen, warum ein Unternehmen mit so stabilen Ergebnissen und Wachstum in der Vergangenheit in eine Liquiditätskrise geraten ist, warum zum Vertragsbruch und Problemen mit Lieferanten gekommen ist - so Poletajev.

Er schließt den Verkauf von Vermögenswerten, die nicht Teil des Kerngeschäfts sind, als ein sinnvoller Schritt in diesem Moment sowie die Suche nach Investoren nicht aus.

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