Quelle: eKapija/Tanjug | Dienstag, 29.09.2020.| 15:07
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Verhandlungen mit Alstom über die Belgrader U-Bahn - Parallel zur Machbarkeitsstudie laufen die Vorbereitungsarbeiten für technische Lösungen

Illustration (FotoDaniel Caluian/shutterstock.com)
Die Ministerin für Bau, Verkehr und Infrastruktur, Zorana Mihajlović, traf heute mit Philippe Delleur, Vizepräsidenten der Alstom-Gruppe, und Nicolas Andrieux, dem Entwicklungsdirektor dieses Unternehmens, zusammen und besprach mit ihnen den Bau der Belgrader U-Bahn. Am Treffen nahm auch der französische Botschafter in Serbien, Jean-Louis Falconi, teil.

Bei dieser Gelegenheit wies Mihajlović darauf hin, dass die Belgrader U-Bahn eines der wichtigsten und anspruchsvollsten Projekte ist, die Serbien realisieren wird, und dass Belgrader seit Jahrzehnten darauf warten, heißt es auf der Website des Ministeriums.

- Wir freuen uns, dass Alstom als eines der besten Unternehmen der Welt daran interessiert ist, am Bau der Belgrader U-Bahn, bzw. an der Systemausrüstungsphase teilzunehmen. Ich glaube, dass ihr ein gutes Treffen mit dem Finanzminister hattet und dass bald finanzielle Vereinbarungen getroffen werden, sowohl für Bauarbeiten als auch für Arbeiten am System - sagte sie.

Mihajlovic erinnerte daran, dass im Mai dieses Jahres ein Spendenabkommen zwischen der französischen Regierung und der Regierung Serbiens in Höhe von insgesamt 8,3 Mio. EUR unterzeichnet und ein Verfahren für die Realisierung einer Spende von 0,4 Mio. EUR vereinbart wurde. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie vom Unternehmen Egis erstellt, für welche im Juli ein Handelsvertrag unterzeichnet wurde.

Philippe Delleur sagte, dass neben der Machbarkeitsstudie Vorbereitungsarbeiten für technische Lösungen im Gange sind und dass Alstom in den kommenden Monaten aktiv arbeiten wird, um keine Zeit mit der Realisierung des Belgrader U-Bahn-Projekts zu verschwenden, da er sich der Bedeutung dieses Projekts für die serbische Regierung bewusst ist.
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