Quelle: Politika | Montag, 05.03.2018.| 12:57

CADEZ: Wir verhandeln über 29.000 neue Arbeitsplätze in Serbien

Marko Cadez
Serbien verhandelt derzeit mit ausländischen Unternehmen über 54 Investitionsprojekte im Wert von rund 2,5 Milliarden Euro, die rund 29.000 Arbeitsplätze schaffen sollen, sagt der Präsident der Wirtschaftskammer Serbien, Marko Cadez.

Die Investition eines High-Tech-Unternehmens in die Produktion von Teilen für Elektroautos im Banat, würde mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigen, während ein anderes Projekt, auch von einem großen deutschen Konzern, mehrere tausend Arbeitsplätze in Zentralserbien schaffen würde, so Cadez.

Er sagte auch, er sei überzeugt davon, dass man Traktoren in Serbien wieder produzieren würde.

- Es ist ein gutes Zeichen, dass Traktorenhersteller Interesse für den Erwerb unserer Unternehmen zeigen - sagte Cadez.

Er weist zugleich auf die Tatsache, dass Serbien im Vorjahr ausländische Direktinvestitionen im Wert von fast 2,6 Milliarden Euro angezogen hat, mehr als alle Länder der Region zusammen.

- Vor allem heißt es, dass Serbien ein guter Investitionsstandort ist, sicher und profitabel, was vorjährige Ergebnisse und Ankündigungen neuer großer ausländischer Investitionen bestätigen - betonte Cadez.

Er erinnerte auch daran, dass das deutsche Unternehmen Continental sein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Novi Sad eröffnet habe sowie dass Mitte 2018 der Bau einer Fabrik für innovative und hochwertige Lichtlösungen und Lichtkomponenten des österreichischen Unternehmens Zumtobel in Nis fertiggestellt werden soll.

- Neben Microsoft, das seine Aktivitäten weiter ausbaut, wird das amerikanische Unternehmen NCR auch ein Entwicklungszentrum in Serbien eröffnen - sagte Cadez.

Nach dem Schicksal der Agrokor-Unternehmen in Serbien gefragt, sagte Cadez, man habe ihm "den Verkauf des Einkaufszentrums Mercator in Belgrad bestätigt".

- Unsere Unternehmer zeigen Interesse für Agrokor-Unternehmen, sowohl für Teile seiner Einzelhandelskette bis zur Produktionskapazitäten, in Serbien und Kroatien - so Cadez

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