Quelle: eKapija | Mittwoch, 14.03.2012.| 10:21
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(Nomination für den Preis AUREA 2012): "Eko-mlek" - Moderne, energieeffiziente Molkerei

Die Molkerei "Eko-mlek" in Kruševac nahm 2011 den Bau einer neuen Produktionsanlage im Wert von 4 Mio. Euro auf, in der der Energieverbrauch um 80% reduziert werden sollte. Die hohe Energieeffizienz wird durch Einsparung während der Produktion und durch Rückgewinnung von Energie, entstanden bei früheren Produktionsprozessen erreicht. Das Objekt wird mit Energie aus einer eigenen Biogasanlage versorgt, in dem biologische Abfälle, entstanden während der Milchverarbeitung (Molke), genutzt werden. Ein Teil der Molke sollte als Schweinefutter verwendet werden, auf einer Farm, die unweit von der Molkerei zu bauen ist.

Die Idee stammt von der Geschäftsleitung der Molkerei, die die bestehenden Produktionsverfahren verbessern möchten. Vorgesehene Verbesserungen ließen sich im alten Betrieb wegen der räumlichen Einschränkungen nicht implementieren. Die neue Produktionsanlage wurde vom Stadtplanungs- und Städtebauamt der Stadt Kruševac projektiert, im Einklang mit den Projektaufgaben der Geschäftsleitung, als Resultat der langjährigen Erfahrungen mit Problemen in der Produktion.

Durch den Bau einer neuen Produktionsanlage will "Eko-mlek" seine Produktionskapazitäten verdoppeln und den kommerziellen Erfolg des Unternehmens erhöhen. Die Reduzierung des Energieverbrauchs um 80% im Vergleich zum alten Werk garantiert, dass sich die Investition innerhalb von 10 Jahren auszahlen wird.

Durch den Bau einer Biogasanlage will man das Problem mit der Abfallentsorgung und Umweltverschmutzung dauerhaft lösen und den Produktionsverfahren umweltfreundlich aufgrund aller Umweltschutznormen machen.

Die Investition wird nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen und die Produktionskapazitäten erweitern. Investoren werden dadurch auch Milchviehhälter in der Gegend, ihre Zulieferer fördern.

Die neue Produktionsanlage sollte Mitte 2012 in Betrieb genommen werden.

INNOVATION

Die entsprechende Abfallentsorgung und der Umweltschutz waren immer die größten Probleme der Milchindustrie. Man braucht 10 l Milch für die Herstellung von nur 1 kg Käse, wobei 9 l Molke entstehen. Die Molkerei "Eko-mlek" versucht schon 5 Jahre eine Lösung für dieses Problem zu finden.

Der erste Schritt war der Bau von 2 Schweinefarmen nur 200 m entfernt von der Mokerei mit je 800 Tieren, die mit Molke zu füttern sind. Man will hier auch eine Mischanlage für Viehfutter bauen lassen.

Die Molke sollte hier als Energiequelle genutzt werden. Durch Vergärung von Bioabfälle - hier Molke - entsteht Biogas, das für die Erzeugung von Strom und Wärme genutzt wird. Der Energieverbrauch kann dadurch um 80% im Vergleich zur alten Produktionsanlage reduziert werden. Molke wird bei der Herstellung von Quark als Nebenprodukt verwendet. Molke wird dabei auf 80 Grad Celsius gewärmt. Die Energieeffizienz wird durch Rückgewinnung der Energie aus Molke erreicht. Kalte Milch wird gewärmt - bis 35-36 Grad Celsius, Molke wird gekühlt und von einem Teil der Milchzucker befreit. So gewonnene Eiweiße können für die Ernährung von Schweinen und der Rest der Molke und von Abfällen wird für die Erzeugung von Biogas genutzt.

Die neue Produktionsanlage nimmt eine Fläche von 4.500 m2 ein. Unter ihm sollte eine Tiefgarage und ein Heizkessel und darunter die Biogas- und Kläranlage gebaut werden. Maschinen wurden von Herstellern aus Italien, Deutschland und der Schweiz bestellt. Das Unternehmen "Eko-mlek" will die ganze Produktion in die neue Anlage verlagern.

ÖFFENTLICHER NUTZEN

Die neue Produktionsanlage der Molkerei "Eko-mlek" ermöglicht eine Energieeinsparung von 80% im Vergleich zum alten Werk. Die alte Molkerei war ein Ziegelgebäude, das neue Gebäude wurde aus Paneelen gebaut und braucht weniger Energie für die Heizung und Kühlung. Die Biogasanlage sollte vor allem für die Beheizung des Produktionsprozesse genutzt werden.

Die Stromproduktion hängt davon ab, ob es genug Biogas und den Überschuss für die Einspeisung in das öffentliche Netz gibt. Die Energie kann in der Produktion wieder verwendet werden, aber genauso wichtig ist die Möglichkeit die Umweltbelastung durch Verwertung der Molke auf das Minimum zu reduzieren und den Produktionsverfahren in Einklang mit den Umweltschutznormen zu bringen.

"Eko-mlek" sollte die ganze Produktion in die neue Anlage verlagern und neue Mitarbeiter beschäftigen. Die erhöhte Nachfrage nach Rohmilch als Folge der Verdoppelung der Produktionskapazitäten sollte die Milchviehhälter in der Gegend zur Steigerung der Produktion ermutigen. "Eko-mlek" arbeitet derzeit mit 900-1000 Milchviehhältern in der Gegend, die regelmässig ausgezahlt werden und die Produktion im Voraus planen können.

Die neue Produktionsanlage wurde planmäßig in der Umgebung von Kruševac gebaut, am Fluss Ribarska reka, in einem der am dichtesten bewohnten Viezuchtgebiete in Europa mit 10.000 Einwohnern. "Eko-mlek" will sich als stabiler, zahlungsfähiger und zuverlässiger Partner von Rohmilchlieferanten beweisen.

FINANZIELLES POTENZIAL

Durch den Bau der neuen Produktionsanlage, die Mitte 2012 in Betrieb zu nemen ist, sollten die Produktionskapazitäten der Molkerei von 50.000 auf 100.000 l Milch täglich erhöht werden. Abhängig von der Nachfrage am Markt ist man bereit, noch eine Arbeitsschicht in der Molkerei einzuführen.

"Eko-mlek" versorgt zahlreiche Restaurants und Pizzerias mit Käse. Seine Erzeugnisse können auch in manchen Supermärkten gekauft werden. Das Unternehmen hat die Exportgenehmigung für CEFTA-Länder, aber nicht für die EU und Russland. Die neue Produktionsanlage wird im Einklang mit den europäischen und internationalen Normen gebaut, damit man alle Exportgenehmigungen erwerben kann.

Alle Käsesorten von "Eko-mlek" werden ausschließlich aus Milch, Milchgerinnungsmittel und Salz ohne Zugabe von Additiven, Konservierungsmitteln, Milchpulver, Pflanzenfett und sonstigen Stoffen erzeugt.

Wenn die Molkerei "Eko-mlek" Ihr Favorit für die innovatorische Investition des Jahres ist, können Sie Ihre Stimme auf der offiziellen Webseite des Preises "Aurea 2012" abgeben.

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