Quelle: eKapija | Montag, 11.08.2014.| 03:27

Touristisches Zentrum in Südserbien - "Besna kobila" bekommt 5 Skipisten, 4 Seilbahnen, Etnodorf

(Fotobesnakobila.rs)
Das Gebirge Besna kobila ist nur vierzig Kilometer von Vranje entfernt. 1.922 m über dem Meeresspiegel gehört es zu den höchsten Gebirgen in Serbien. Um die Tourismus dort zu fördert, ließ die Stadtverwaltung von Vranje einen Entwurf des detailierten Regulierungsplans für die zentrale Zone des Skizentrums "Besna kobila" erstellen.

Durch Umsetzung dieses Plans sollte Besna kobila in ein modernes Skizentrum verwandelt werden, dessen Attraktivität und Klima heimische und ausländische Touristen aus der ganzen Welt anlocken werden.

- Dort gibt es ein altes, noch in den 50er Jahren errichtetes Bergsteiger-Hotel sowie einige Skipisten aus dieser Zeit. Durch Wiederbelebung des Komplexes, oder genauer gesagt seine Verwandlung in ein modernes touristisches Zentrum könnten wir die Entwicklung der ganzen Gegend fördern. Wir haben bereits mit dem Wiederaufbau des Bergsteiger-Hotels und von Skipisten sowie mit dem Bau von neuen und attraktiveren Anlagen begonnen - erfährt das Wirtschaftsportal "eKapija" von der verantwortlichen Projektantin Tatjana Cvetković aus der Stadtplanungsbehörde der Stadt Vranje.

Der Plan umfasst eine Fläche von 260 ha, auf denen man Skipisten, Seilbahnen, Etnodorf, Siedlung mit Wochenendhäusern, Beherbergungskapazitäten u.a. bauen sollte.

Skizentrum

Das geplante Skizentrum sollte eine Kapazität für mindestens 1.809 Skiläufern gleichzeitig haben.

- Das Skizentrum besteht aus Alpine-Skipisten, klassischen Skipisten und Seilbahnen. Der Plan sieht 5 Skipisten, 4 Seilbahnen und 5 Verbindungen vor, bzw. ein einheitliches Skinetz, die Skifahren auf der ganzen Fläche ermöglicht. Man hat auch Teile mit dem speziellen Zweck vorgesehen z.B. eine Ski- und Snowboard-Schule, Kinder-Skipiste, Schneepark, Trainingpiste usw - erklärt Cvetković.


Bergsteiger-Hotel

Die Alpine-Skipisten sollten zwischen 400 und 1.100 m lang sein, mit einem Höhenunterschied von 90 bis 320 m und einer Neigung von 20-30%. Die anspruchsvollste Piste sollte 3.000 m lang sein.

Sport, Rekreation und unterkunft

Im Rahmen des künftigen Skizentrums sollten auch Wochenendhäuser, Geschäftsobjekte u.Ä. gebaut werden. Das bestehende Bergsteiger-Hotel sollte umgebaut und aufgestockt werden.

Man will im Wohnraum die Tradition, Kultur, Lebensweise und Ernährungskultur der Gegend bewahren.

- Die Herstellung von Lebensmitteln, Kunsthandwerk und Ställe voll von Haustieren gehören zu den größten Werten dieses Raums - sagt Cvetković und kündigt den Bau von kleinen Hotels, Villen und Pensionen an.

M.K.

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