Quelle: eKapija | Freitag, 07.03.2014.| 08:48
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Vier Sterne für Entspannung und Erholung - Fachkrankenhaus "Merkur" beginnt mit Ende Sommer mit dem Bau einer luxuriösen Villa im Zentrum

"Merkur novi", eines der Gebäude im Komplex des Fachkrankenhauses (Fotovrnjcispa.srbije.eu)

Der bekannte Kurort Vrnjačka Banja sollte im nächsten Jahr einen luxuriösen Rehabilitationskomplex bekommen. Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr will man die Kapazitäten des Fachkrankenhauses "Merkur" erweitern und ein Viersternevilla bauen lassen, erfährt das Wirtschaftsportal "eKapija" von Dejan Stanojević, Direktor des Krankenhauses.

- Wir werden die Villa "Romanija" umbauen lassen, bzw. einen modernen, luxuriösen Teil mit 100 Betten anbauen. Die neue Ville sollte ein Wellness-Zentrum, einen Konferenz- und einen Esssaal, mehrere Ambulanzen und eine eigene Quelle haben. Das Objekt ist für zahlende Gäste vorgesehen - sagte Stanojević für unser Portal an der eben beendeten Tourismusmesse in Belgrad, an der "Merkur" einen bemerkenswerten Auftritt hatte.

Das Projekt ist bereits fertig, erklärte unser Gast.

- Wir glauben, mit Hilfe des Gesundheitsministeriums als Gründers, alle notwendigen Dokumente, Genehmigungen und Zustimmungen für den Bau schnell zu erwerben. Ich hoffe auch darauf, dass der Staat uns bei der Suchen nach einem entsprechenden Partner im Privatsektor helfen wird.

Eine öffentlich-private Partnerschaft wäre, laut seinen Worten, eine ideale Lösung in diesem Falle, aber man muss dafür zunächst Vorschrifte abändern.

- Man muss zunächst das Gesetz über öffentlich-private Partnerschaft abändern und ergänzen. Das Gesetz betrifft nur staatliche und gesellschaftliche Unternehmen und wir sind Anstalt. Durch Abänderung und Ergänzung des Gesetzes sollte die öffentlich-private Partnerschaft auch Anstalten erlaubt werden.

"Merkur" ist auch für ein reiches Wellness-Angebot bekannt (Fotovrnjcispa.srbije.eu)

Für das Projekt im Wert von 3 Mio. EUR hat man bereits interessierte Partner im Ausland gefunden - einen in England und zwei in Russland. Das Management verhandele auch, laut Worten von Stanojević, mit potenziellen einheimischen Investoren. Aber "Merkur" ist bereit, das Projekt auch ohne Partner umzusetzen.

- Es wäre gut, einen Partner zu finden, aber wir können das Projekt auch selbstständig realisieren. Ich erwarte den Baubeginn definitiv bis Ende Sommer - erzählt der Direktor des Fachkrankenhauses "Merkur".

Neue Bohrung auf der Quelle Snežnik

Ende Februar nahm "Merkur" eine neue Forschungsbohrung auf der Mineralwasserquelle Snežnik. Das Krankenhaus finanziert selbst das Projekt im Wert von 10 Mio. Euro. Man sucht nach einer neuen ´Wasserschicht, für die Versorgung der Quelle, auf einem Niveau, das bisher unerforscht war.

"Merkur" hat besondere Maßnahmen ergriffen, um die Quelle von unerwünschten Faktoren in der Zukunft zu schützen. Bei der Bohrung wird die modernste Technologie angewandt, nach einem Projekt der Fakultät für Bergbau und Geologie in Belgrad.

Die Arbeiten sollten bis Ende dieses Jahres vollendet werden. Vrnjačka Banja wird 2015 um eine neue Mineralwasserquelle verfügen, behauptet man in "Merkur".

M.S.

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