Quelle: eKapija | Donnerstag, 07.03.2013.| 16:30
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Autos unter der Erde, Straßenbahnen in der Bircaninova Straße? - Architekten empfehlen Stadtbehörden, Platz Slavija in eine Fußgängerzone zu verwandeln

Lösung für die Fußgängerzone "Slavija"
Lösung für die Fußgängerzone "Slavija"

Müssen die Autos in der Zukunft Fußgängern den Platz Slavija überlassen? Ist einer der Verkehrsknotenpunkten der serbischen Hauptstadt durch eine Fußgängerzone zu ersetzen? Kann man Straßenbahnen in die Bircaninova Straße verlegen.

Fußgängerunterführungen und Schienen am Rand des Kreisels, das waren die wichtigsten Neuigkeiten, die Ergebnissen eines unlängst abgeschlossenen Wettbewerbs der Stadt Belgrad zufolge, den Platz Slavija erwarten. Sechs Arbeiten wurden aufgezeichnet und jetzt von den Stadtbehörden analysiert und bewertet.

Architekten Nikola Rudic und Milos Zivkovic sind aber mit dieser Idee nicht einverstanden. Sie starteten deshalb eine "Initiative für die Fußgängerzone Slavija". Sie sind der Meinung, dass die beste und preiswerteste Lösung für diesen Standort ein Fußgängerplatz wäre. Straßenbahnen sollten in die Straßen Resavska und Bircaninova und Autos unter die Erdoberfläche disloziert werden. Klingt das realistisch, oder nicht?

Rudic und Zivkovic glauben, dass man die Idee der Fußgängerunterführungen aufgeben sollte. Es ist rentabler, den Straßenverkehr unter den Platz zu dislozieren. Sie haben diese Initiative in der vergangenen Woche, Experten des Sekretariats für Verkehr und der Direktion für öffentlichen Verkehr der Stadt Belgrad präsentiert.

Dislozierung des Bus- und Automobilverkehrs
Dislozierung des Bus- und Automobilverkehrs

Alle bisherigen Versuche, den Platz Slavija als einen Stadtplatz und Verkehrsknotenpunkt einzurichten, erwiesen sich diesen Autoren nach als erfolglos. Slavija ist heute weder Platz, noch Verkehrsverbindung. Die Position des Platzes erlaubt uns, seine Verbindung mit der Festung Kalemegdan und dem Dom "Hl. Sava" in der Zukunft zu überleben.

Die "Initiative für die Fußgängerzone Slavija" will Belgradern den ganzen Platz überlassen. Fußgänger würden einen Platz haben, zwei Meter über den Straßenverkehr.

- Die erste Phase des Projekts umfängt die Dislozierung der Sraßenbahnschienen in die Straßen Resavska und Bircannova und dan die Sanierung des Platzes. Der Verkehr würde sich weiterhin über einen Teil des Platzes abwickeln. Wir haben den Fahrbahn nicht vollständig unter der Erde vorgraben. Der Platz würde auf dem Niveau des Erdgeschoßes des Hotels "Slavija" bleiben. Wir versuchen dadurch das Problem mit Grundwasser zu vermeiden und den Bau von Rampen für Fußgänger, behinderte Personen und Radfahrer zu vereinfachen - erklären die Architekten.

Detailhaftere Analysen notwendig

Die Initiative wurde Anfang März Experten des Sekretariats fü Verkehr und der Direktion für öffentlichen Verkehr präsentiert. Alle Anwesenden einigten sich darüber, dass es sich um eine interessante und durchführbare Idee handelt, aber dass diese Lösung eine seriösere Analyse verlangt, insbesondere wenn es um die Dislozierung des Straßenbahnverkehrs geht. Man muss eine Analyse des Verkehrs auf der Stadtebene druchführen und die Auswirkungen auf den Verkehr in der unmittelbaren Umgebung prüfen lassen.

Außer einer visuellen Lösung muss man auch folgendes definieren: Anzahl der Fahrstreifen im Kreisel, erlaubte Fahrrichtungen, Lage der Bushaltestellen und präzise Kosten für das neue Verkehrsregime.

Fenix in der Mitte des Brunnens

Die Initiative "Fußgängerzone Slavija" sieht die Ersetzung des bestehendne Denkmals von Dimitrije Tucovic durch eine Fontäne mit Fenix in der Mitte vor.

Blumentöfpe verzieren den Platz
Blumentöfpe verzieren den Platz

Das Denkmal von Dimitrije Tucovic wäre auf einen 5 m hohen Sockel zwischen den Straßen Nemanjina und Kralja Milana verlegt.

Der Platz sollte mit zahlreichen Blumentöpfen verziert und mit Solarbatterien beleuchtet werden.

Wie sollte der Platz umgestaltet werden?

Die Rekonstruktion würde in fünf Phasen durchgeführt werden.

Die erste Phase umfängt die Dislozierung des Straßenbahnverkehrs in die Straßen Bircaninova und Resavska, die zweite den Bau von Stützmauern. Der Verkehr würde sich weiterhin unverändert abwickeln, ausschließlich des Straßenbahnverkehrs.

In der dritten Phase sollten die Straßen Kralja Milana, Beogradska und Makenzijeva für den Verkehr gesperrt werden und dan beginnen die Bauarbeiten, die die Fußgängerzone vom Straßenverkehr trennen sollten.

In der vierten Phase sollten die Straßen Mekenzijeva, Kralja Milana und Beogradska zum Verkehr zugelassen und die Straßen Nemanjina, Deligradska und Bulevar Oslobodjenja gesperrt werden, damit man dort den Fußgänger- und Straßenverkehr trenenn kann.

In der fünften Phase sollte der Platz Slavija eingerichtet werden. In der Mitte sollte eine Fontäne mit Fenix montiert werden, das Denkmal von Dimitrije Tucovic wird disloziert und der ganze Platz gepflastert werden.

Man wartet auf technische Unterlagen

Genauso wie früher angekündigt werden sechs ausgezeichnete und gekaufte Arbeiten von den Stadtbehörden analysiert. Die technischen Unterlagen sollten bis Anfang Sommer fertig sein. Die Rekonstruktion des Platzes Slavija sollte, Autoren zufolge, von vier bis sechs Monate dauern.

M.S.

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