Quelle: eKapija | Donnerstag, 09.11.2017.| 15:57

Stadt Belgrad bereitet Boden für den Bau der Philharmonie - Garagen und Gewerbeimmobilien im Block 13

Block 13 (Fotogis.beoland.com)
Immer gewisser ist der Bau einer Konzerthalle in Novi Beograd, auf einem Gelände zwischen dem dem Einkaufszentrum Usce und dem Regierungsgebäude "Palast Srbija". Auf solche Schlussfolgerung verweist den Entwurf des detailierten Bebauungsplan für den Wohnblock 13, der bereits zur öffentlichen Einsicht aufgelegt wurde. Dieser Plan soltle als Grundlage für die Ausschreibung eiens internationalen Architektenwettbewerbs für das Projekt der Konzerthalle dienen.

Der Plan umfasst eine Fläche von rund 47 Hektar, bzw. Teile des Stadtbezirks Novi Beograd zwischen dem Boulevard Mihajla Pupina, der Usce-Straße, dem Boulevard Nikole Tesle und der nördlichen Verkehrsverbindung im Wohnblock 12. Sein Hauptziel sie die Bestimmung von Potenzialen des Wohnblocks 13 für die "Transformatione, bzw. Rekonstruktion und Bau von Bauwerken nach dem Konzept eines offenen Blocks, Bestimmung öffentlichen Interesses udn Schaffung von Bedingungen für die Nutzung von bestehenden Objekten und Möglichkeiten".

Im Zentrum des ganzen Raums ist das Regierungsgebäude "Palast Srbija", die hier auch weiterhin bleiben wird, umgeben von einer eingerichteten Parkanlage. An der Stelle des Museums der Revolution sollte die Konzerthalle gebaut werden, in Übereinstimmung mit den Grundmerkmalen der ersten Lösung, die beim Wettbewerb 2016 akzeptiert wurde.

Damalige architektonische und stadtplanerische Lösungen haben das Verhältnis des neuen Bauwerks zum "Palast Srbija", der Donau und den bestehenden Grünanlagen bestimmt.

Die Wettbewerbsbeiträge waren Grundlage für die Bestimmung einer Lösung für diesen Teil des Blocks 13. Der Entwurf des Bebauungsplans ermöglicht die Ausschreibugn eines internationalen Architekturwettbewerbs für die Konzerthalle, um die bestmögliche Lösung dafür zu finden.

Die preisgekrönte Lösung sieht eine grüne Oase auf der Nördlichen Seite des Komplexes der Philharmonie vor, die über alle Etagen erstrecken wird. Die südliche Seite sollte alle Etagen und den Zugang zur Philharmonie verbinden. Von der oberen Etage wird man auf die Festung Kalemegdan, die Altstadt, bzw. auf "Palast Srbija", Novi Beograd und Zemun blicken.


Vorentwurf der neuen Philharmonie (Fotobeoland.com)
Neben der Konzerthalle sieht der Plan auch den Bau von verschiedenen anderne Objekten vor. Die ursprüngliche Lösung sieht rund 27.000m2 brutt für kulturellen Inhalte, rund 19.000 m2 für verschiedene Gewerberäume und rund 29.000 m2 unter der Erdoberfläche mit rund 1000 Parkplätzen vor.

Der Komplex der Konzerthalle ist auf einer Fläche von rund 16,3 Hektar zu bauen, während die Zone von "Palast Srbija" rund 30,6 ha einnimmt.

Diese Zone besteht aus dem Palast und freien Grünflächen in seiner Umgebung. Der Palast erstreckt sich auf einer Fläche von rund 28.000 m2, alle seine Etagen nehmen aber rund 71.000 m2 ein. Im Objekt mit rund 770 Büros, neun Konferenz- und Festsaalen im Hauptgebäude und 12 Sälen in Seitenflügeln arbeitet 2.700 Menschen.

In dieser Zone sind Tiefgaragen mit einer Etage, vor dem östlichen und westlichen Flügel des "Palastes Srbija" zu bauen.

Der Plan sieh, unter anderem, die Dislozierung der bestehenden Tankstelle am Boulevard Mihaila Pupina vor, die "ansonsten ohne entsprechende Genehmigung gebaut wurde". Nach ihrere Entfernung solle diese Fläche begrünt werden, im Einklang mit der bestehenden Parkanlage um den "Palast Srbija".

Im Plan wird als Möglichkeit der Bau von vier 24-stöckigen Hochhäusern in der Nähe von Yu Biznis Centar erwähnte, was im Vorentwurf für den Block 13 schon vorgesehen wurde.

Die Planungsaktivitäten im Block 13 startete mit der Erstellung des ersten Flächennutzungsplans für Belgrad nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1950. Der grundlegende Ausgangspunkt waren Ideen des berühmten Architekten Nikola Doborvic aus dem Jahre 1946, der eine moderne Stadt auf dem linken Save-Ufer, Novi Beograd, als Hauptstdt der neuen Föderation bauen wollte, nach den Grundsätzen des modernen Urbanismus, basierend auf Le Corbusiers Grundsätzen der Athener Charta.

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