Quelle: Novosti | Montag, 31.07.2017.| 03:06
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Privatisierung eines Teils von Budvanska rivijera?

Das Hotelunternehmen "Budvanska rivijea" sollte, wie es scheint, in zwei Einheiten geteilt werden. Das Staathotel Sveti Stefan und die Villa Milocer bleiben im Staatseigentum, und sogar auch daa alte Stadtotel in Budva. Die touristische Siedlung Slovenska plaza und Hotels in Petrovac mit sehr wertvolle umliegenden Grundstücken könnten an Unternehmern Neil Emilfarb und Miodrag Kostic verkauft werden.

Die Teilung stellt nur eine "Einführung" in die geplante und lang angekündige Privatisierung des größten und derzeit zum größten Teil staatseigenen Hotelunternehmens in Montenegro dar. Obwohl noch nicht offiziell bestätigt, ist es fast gewiss, dass man Slovenska plaza und das Hotel Aleksandar in Budva, wie auch Palas und Castellastva in Petrovac privatisieren wird. Man spekuliert bereits darüber, dass das alte Stadthotel Mogren, der Altstadt gegenüber, unter der staatlichen Kontrolle bleiben könnten, gneauso wie das luxuriöse Stadthotel Sveti Stefan und Villa Milocer, einst Sommerhaus der serbischen Königshauses Karadjordjevic.

Der Staat beteiligt sich derzeit mit 58,7% am Aktienkapital von "HG Budvanska rivijera". Der zweitgrößte Aktionär ist die Startex Gruppe des US-amerikanischen Staatsangehörigen usbekischer Herkunft, Neil Emilfarb, der einer der Inhaber der touristischen Siedlung am Kap Zavala bei Budva ist. In der Öffentlichkeit wird bereits darüber spekuliert, dass Emilfarb udn Miodrag Kostic, die sich derzeit mit 30% an "HG Budvanska rivijera" beteiligen, die Mehrheitsbeteiligung erwerben werden. Mit Investitionen im Wert von 17 Mio. EUR werden sie Hotels und attraktive Grundstücke neben den erwähnten Hotels in Budva und Petrovac erwerben. Weder Stratex, noch Vertreter von "Budvanska rivijera" haben diese Spekulationen offiziell kommentiert, obwohl man schon mehrmals hören konnte, dass die Regierung das Hotelunternehmen mit rund 4.000 Betten auf eine besondere Weise noch in diesem Jahr privatisieren will.

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