Quelle: Blic | Mittwoch, 25.01.2017.| 13:58
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Staat plant große Investitionen in das Gesundheitswesen 2017 - Wiederaufbau von Klinikzentren und Krankenhäusern, Erwerb von neuer Ausrüstung...

(Fotokcs.ac.rs)
In diesem Jahr beginnt der Wiederaufbau von Klinikzentren in Belgrad, Novi Sad und Kragujevac, und in ungefährt zwei Monaten sollte das neue Klinikzentrum in Nis eröffnet werden, kündigte der serbische Premier Aleksandar Vucic am Sonntag, 22. Januar 2017 an.

Diesjährige Pläne für das Gesundheitswesen seien, laut seinen Worten, "beeindruckend". Der Staat habe der größte Teil der Haushaltsausgaben - rund 2 Mrd. EUR - für diesen Bereich vorgesehen, sagte er. Die Investitionen in das Gesundheitswesen 2017 sollten "alle in den letzten 70 Jahren übertreffen", so der Premier.

In das Klinikzentrum Serbiens (KCS), dessen Wiederaufbau seit 2009 angekündigt wird, sollten 122 Mio. EUR investiert werden. Für den Bau und die Ausstattung des Klinikzentrums in Novi Sad ab dem April dieses Jahres sind 47 Mio. EUR vorgesehen. Im September beginnt der Wiederaufbau des Klinikzentrums in Kragujevac im Wert von 29 Mio. EUR und dieser medizinischen Einrichtung sollten weitere 15 Mio. für die Ausrüstung bereitgestellt werden. Fast 35 Mio. EUR wurden in den Bau und in die Ausstattung des Klinikzentrums in Nis investiert.

Vier Teilchenbeschleuniger seien im Vorjahr erworben worden, und für dieses Jahr werde die Beschaffung von weiteren sechs bis acht geplant, für Krankenhäuser in Belgrad, Nis, Novi sad, Kragujevac und Kladovo. Lieferaufträge sollten in den folgenden zwei Wochen ausgeschrieben werden.

- Nach dem Erwerb von Gamma-Knife, mit dem schon 800 Gehirntumore behandelt wurden, wollen wir einen Cyberknife kaufen, das bei der Behandlung von kleinere Tumoren eingesetzt wird. Für solche Behandlung müssen unsere Bürger zurzeit nach München oder Athen fahren, weil es so etwas nicht in der Umgebung gibt - sagte der Premier.


In diesem Jahr sollten, Plänen zufolgen, drei Angiographie-Säle eröffnet werden, die Ärzten ermöglichen, viel schneller nach einem Herzinfarkt einzugreifen und das Leben des Patienten zu retten. Einer sollte im Notfallzentrum Belgrad, einer im Klinikzentrum KBC Bezanijska kosa in Belgrad und der dritte in Cacak installiert werden. Angekündigt ist auch der Erwerb von eneuen Scannern, Geräten für Magnetresonanztomographie, Röntgengeräten und 25 Notarztwagen.

Für die medizinische Behandlung von Kindern, die an seltenen Krankheiten leiden, seien in diesem Jahr 1,1 Milliarden Dinar vorgesehen.

Gelöst sei, laut seinen Worten, auch das Problem mit der Zahlung der Epiduralanästhesie in Nis, und diese Dienstleistung ist jetzt kostenfrei in ganz Serbien.

(Fotohxdbzxy/shutterstock.com)
Der Premier hat für 2017 die Rekonstruktion der bestehenden Kinderklinik in der Tirsova Straße in Belgrad im Wert von 5 Mio. EUR angekündigt.

- Daneben sollte ein neues Krankenhaus für Kirden - das sogenannten Tirsova 2 gebaut werden. 52 Mio. EUR werden wir in den Bau und die Ausrüstung von 30.000 m2 investieren - erklärte er.


In den Wiederaufbau der Frauenklinik und Entbindungsanstalt "GAK Visegradska" (Belgrad) soltlen 7,5 Mio. EUR, in die Kinderklinik in Zemun 3,5 Mio. EUR, in das Institut für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Dedinje 17 Mio. EUR, in die Klinik für Neurochirurgie 12 Mio. EUR und in den Wiederaufbau und die Ausrüstung des Notfallzentrums in Belgrad 3,9 Mio. EUR investiert werden.


- Das Klinikzentrum Dragisa Misovic in Belgrad sollte gründlich rekonstruiert werden. In den folgenden fünfzehn Tagen sollte der Wiederaufbau der ersten Etage in diesem Krankenhaus vollendet werden. Wir verhandeln derzeit mti der Europäischen Investitionsbank über die Veränderung des Zwecks des Darlehens im Wert von 50 Mio. EUR, um den Wiederaufbau der Frauenklinik und der Entbindungsanstalt "GAK Narodni Front", der Klinik für Orthopädie Banjica und des Instituts für Onkologie und Radiologie zu sichern - so Vucic.

Medizinisch-technische Assistenten in Serbien sollten nicht mehr eine Lohnkürzung befürchten, sagte der Premier und kündigte die Lohnerhöhung für Ärzte an. In der vergangenen Zeit wurden rund 1.000 Ärzte und MTA beschäftigt, sagte er und kündigte die Fortsetzung dieses Trends an.
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