Quelle: B92 | Donnerstag, 06.03.2008.| 14:42
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"Delta" und "Zekstra" boten 3 Mio. Euro für Kaufhaus "Boska" in Banjaluka

(Fotob)

"Delta" und "Zekstra" haben 3 Mio. Euro für die staatliche Mehrheitsbeteiligung am Kaufhaus "Boska" in Banjalika angeboten.

Serbische Unternehmen sind nicht nur bereit, den genannten Preis zu zahlen sondern weitere 3 Mio. Euro in die Modernisierung des Kaufhauses zu investieren.

Die "Delta Holding" beschloss im Vorjahr auf die Klärung der Eigentumsverhältnisse zu warten, das erwähnte Angebot zeigt, dass die serbische Holding diese Einstellung aufgegeben hat.

Die Tatsache, dass die frühere Geschäftsleitung 15 attraktivsten Ladenlokale im Erdgeschoss des Kaufhauses verkauft hat, war die größte Hindernis für die Privatisierung von "Boska" in den letzten zwei Jahren.

Milka Forcan, Vizepräsidentin der "Delta Holding", gab im Vorjahr bekannt, dass man das alte Kaufhaus niederreißen und auf demselben Standort ein neues, modernes Zentrum bauen will.

Das Kaufhaus wurde noch 2004 und 2005 erfolglos zum Verkauf angeboten. Die Regierung der Republik Srpska hat zum letzten Mal das Angebot der schweizerischen Tochterfirma "Zepter" im Wert von drei Mio. KM (1,53 Mio. Euro) abgelehnt.

"Boska" gehört zu Symbolen der Stadt Banjaluka. Das Kaufhaus nimmt eine Fläche von 16 000 m2 ein. Nach der großen Krise in den letzten zwei Jahren wird das Unternhemen umstrukturiert.

Der Direktor von "Boska" Ljubomir Dakić , kündigte die Erneuerung und Rekonstruktion der Räume im Kaufhaus ab dem 10. März dieses Jahres an, in denen "Esprit" einen Geschäft eröffnen will. Die Geschäftsleitung verhandelt mit mehreren Modehäusern, unter anderem, mit dem italienischen Bekleidungshersteller "Navigare".

Das Unternehmen hat 2006 Verluste im Gesamtwert von 2,75 Mio. KM verbucht. Das erste Halbjahr 2007 endete mit einem Minus von 1,12 Mio. KM.

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