Quelle: eKapija | Donnerstag, 27.12.2012.| 17:08
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Milorad Djurisic, Produktionsdirektor bei "Carlsberg Srbija" - Wir sparen 15% Energie jährlich

Milorad Đurišić
Milorad Đurišić (Fotob)

Dank Recycling endeten nur 2% von "Carlsberg"-Abfällen in diesem Jahr auf Deponien, um drei Prozent weniger als 2011. Das Unternehmen "Carlsberg Srbija" ließ in diesem Jahr 38 t gefährlicher Abfälle recyceln und hat dadurch das Umweltverschmutzungsrisiko sowie die Menge der gefährlichen Abfälle erheblich reduziert. Der größte Teil der gefährlichen Abfälle entfällt auf Verpackungen für Chemikaline (61%). Ihnen folgen Abfallöle sowie elektrische und elektronische Abfälle mit 19%.

"Carlsberg Srbija" lässt auch Holzpaletten recyceln, die sich nicht mehr verwenden lassen. Durch Verarbeitung von Paletten gewinnt man Briketts, die für Heizung genutzt werden und Festbrennstoffe effizient ersetzen können. Für die Erzeugung von Wärmeenergie wird teilweise Biogas genutzt, gewonnen durch anaerobe Aufbereitung von Abwässer aus Anlagen . Es handelt sich um 15% des Gasverbrauchs.

In einem Interview für "eKapija" erzählt Milorad Djurisic, Produktionsdirektor bei "Carlsberg Srbija" darüber, wie sein Unternehmen die Effizienz der Produktion erhöht hat.

eKapija: Parallel zur Steigerung der Produktion nimmt euer Einfluss auf die Umwelt zu. Welche Maßnahmen hat das Unternehmen "Carlsberg Srbija" getroffen, um positiv auf die Umwelt zu wirken?

- Die kontinuierlichen Investitionen in den Umweltschutz gehören zu Grundsätzen der Geschäftspolitik des Unternehmens "Carlsberg Srbija". Wenn es um Aktivitäten im Bereich der Umweltschutz geht, ist es sehr wichtig - aus der Perspektive des Produktionsverfahrens - die negativen Auswirkungen auf die Umwelt schon bei der Erstellung des Ideenentwurfs eines Projekts maximal zu reduzieren.

Wir haben 2012 57% der Erzeugnisse in Merhwegverpackungen abgefüllt. Es handelt sich vorwiegend um Glas, das mehrmals verwendbar ist. "Carlsberg Srbija" hat dadurch zur erheblichen Reduzierung der Abfallmenge in Serbien beigetragen.

eKapija: Wie reduziert ihr Siedlungsabfälle und wie fokusiert ihr auf das Abfallmanagement?

- Die Entwicklung eines rationalisierten Ideenentwurfs stellt, wie ich gesagt habe, den ersten Schritt in der Reduzierung des Abfalls dar. Sehr wichtig für die weitere Entwicklung eines hochwertigen Produktis und Reduzierung der Abfallmenge ist die Anwendung von neuen Lösungen und Technologien, die die Verwertung der Verpackung emöglichen.

Das Recycling von Glasflaschen und Alu-Getränkdosen ist immer sichtbar für die Öffentlichkeit und Verbraucher. Genauso wichtig ist aber auch die entsprechende Recycling von anderen Verpackungsmaterialien (sekundären Rohstoffen) sowie die entsprechende Entsorgung von gefährlichen Abfällen.

Wir haben in diesem Jahr neue Lösungen angewandt und abgelagerte Abfälle in nutzbare Ressourcen verwandelt, die sich wieder verwenden und verkaufen lassen. Das hat zu einem spürbaren Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr geführt. Z.B. Superkompost, eines der Nebenprodukte der Abwasseraufbereitung wurde als organisches Mittel für die Veredelung des Bodens präsentiert.

eKapija: Auf welche Weise könnt ihr zur Reduzierung des Verbrauchs von Naturressourcen beitragen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten für die kontinuierliche Verringerung des Verbrauchs von Naturressourcen. Die Optimisierung von Produktionsverfahrens gehört zu den wichtigsten. Wir haben, z.B., 40 kWh Strom und 14 hl Wasser für die Herstellung von 1 hl Bier verbraucht und 2012 17 kWh und 4,5 hl für die gleiche Menge Bier. Es handelt sich um mehrfache Einsparungen, die negative Auswirkungen auf die Umwelt sowie die Input-Kosten für Unternehmen senken.

Wir haben bereits ein rezirkulirenden Kühlwassersystem für Pumpen implementiert und Frequenzregler einbauen lassen, bemühen uns immer wieder um neue Möglichkeiten für die Einsparung der Energie und Ressourcen. Neben der Optimierung der Produktion kommen auch die Wiederverwendung von Ressourcen (Nutzung von für die Spülung von Flaschen genutztem Wasser für die Reinigung des Fabrikgeländes) sowie das Recycling (Verwendung von bei der Gärung entstandenem Kohlendioxid bei der Abfüllung) infrage, wenn es um die Bewahrung von Naturressourcen geht.

Jelena Đelić

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