Quelle: eKapija | Sonntag, 03.03.2019.| 21:42
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Josko Pitesa, Geschäftsführer bei Immofinanz - Neues Stop Shop in Sremska Mitrovica im August 2019

Josko Pitesa

Die Marke Stop Shop in Serbien ist an neun Standorten mit einer Mietfläche von 83.600 Quadratmetern präsent. Unsere Verkaufsstellen sind seit ihrer Gründung völlig vermietet und wir haben sehr positive Rückmeldungen von unseren internationalen Mietern erhalten. Sie sehen ein großes Marktpotenzial in Serbien aufgrund der hohen Nachfrage nach Einzelhandelsflächen.

So bzeichnet Josko Pitesa, Geschäftsführer bei Immobifinanz die aktuelle Lage und Ergebnisse auf dem serbischen Markt. In einem Interview für eKapija spricht er über die jüngsten Akquisitionen von Immofinance in der Region, die Geschäftsergebnisse des Unternehmens, die Trends im Einzelhandel und die Pläne für die nächste Zeit.

eKapija: Mitte November 2018 baute Immofinanz das Stop-Shop-Portfolio weiter aus und kaufte acht neue Fachmarktzentren in Serbien, Slowenien und Kroatien. Wie ist die Übernahme von Anlagen von den Vorbesitzern von Dauer verlaufen? Was sollen diese Übernahmen in die rituellen Parks bringen und wie schätzen Sie ihr Geschäft drei Monate später ein?

- Der Akquisitionsprozess verlief in bester Ordnung und mit großer Freude können wir sagen, dass die neu erworbenen Anlagen bereits weitgehend vermietet wurden und jährliche Mieteinnahmen von rund 7,2 Mio. EUR erwirtschaften. Der Erwerb in Serbien umfasst Fachmarktzentren mit einer Mietfläche von fast 32.500 Quadratmetern in Subotica, Borca und Smederevo. Verkäufer war die MPC Group.

All diese Akquisitionen werden unsere Position als führender Betreiber von Retail-Parks in Europa stärken. Mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit in Kroatien sind wir in den neuen EU-Markt eingestiegen, der für unsere internationalen Mieter sehr attraktiv ist. Die Kombination aus guter Lage, hoher Sichtbarkeit, günstiger lokaler Konkurrenz und bekannten Mietern zeichnet diese attraktiven Investitionsmöglichkeiten aus.

Andernfalls werden alle Objekte gemäß dem Stop Shop-Konzept umbenannt.

eKapija: Planen Sie zusätzliche Investitionen in diese Anlagen oder deren Erweiterung, neue Inhalte, Marken ...?

- In neuen Immobilien haben wir über eine attraktive Kombination von Mietern, darunter Mieter, die sich bereits in anderen Stop Shop-Fachmarktzentren wie C & A, New Yorker, Deichmann, CCC, KIK, Takko Fashion, Pepco, Mueller, DM, JYSK etabliert haben. ... Stop Shop ist im Allgemeinen ein Konzept für die ganze Familie. Daher umfasst das Angebot unserer typischen Mieterkombination Mode, Möbel, Einrichtungsgegenstände, Supermärkte, Lebensmittel, Elektronik, Beauty, Pflege und Sport.

eKapija: Wie sehen Sie das Immofinance-Geschäft in der Vergangenheit?

- Mit der Eröffnung des STOP SHOP-Fachmarktzentrums in Požarevac und Vršac im ersten Halbjahr 2018 haben wir unser Versprechen für 2015 auf dem serbischen Markt bestätigt - wir haben unsere internationale Einzelhandelskette ausgebaut. Wir können mit Stolz sagen, dass das heutige Immofinanz Stop Shop-Portfolio einschließlich der jüngsten Akquisitionen 80 Fachmarktzentren in neun Ländern umfasst: Slowakei (16), Ungarn (14), Österreich (12), Tschechien (10), Slowenien (9), Serbien (9), Polen (7), Kroatien (2) und Rumänien (1).

Immofinanz ist das einzige Unternehmen, das ein derart breites Standortnetzwerk, eine klare Markenführung und eine sehr schnelle und effiziente Verbreitung bietet. Diese Faktoren helfen uns, unsere führende Rolle im Markt auszubauen. Unsere Größe in Verbindung mit der Tatsache, dass wir mit dieser Art von Arbeit sehr gut vertraut sind, ermöglicht uns den Zugang zu vielen anderen Einzelhändlern von Fachmarktzentren, die ihr Portfolio verkaufen und den Markt verlassen möchten.

eKapija: Wie beurteilen Sie die Trends in der Einzelhandelsbranche in Serbien und der Region? In welche Richtung bewegt sich der Markt und welche Erwartungen hat das Unternehmen Immofinanz?

- Der Markt im Umfeld ist sehr positiv und in den kommenden Jahren erwarten wir eine weitere Umsatzsteigerung in den Ländern, in denen Stop Shop existiert. Für uns ist eines sehr wichtig - wir nutzen das freie Marktpotenzial. Mit anderen Worten, unsere Strategie besteht nicht darin, neue Anlagen in der Nähe bestehender wettbewerbsfähiger Anlagen zu eröffnen. Dieser Ansatz brachte uns großen Erfolg - insgesamt besuchten über 120 Millionen Kunden unsere Einzelhandelsgeschäfte Stop Shop und VIVO! im Geschäftsjahr 2017. Stop Shop ist eine führende Marke unter den Einzelhandelszentren und wir werden weiter in die Treue unserer Kunden investieren.

eKapija: Sie kündigten die Erwägung weiterer Akquisitionen an und dass sich zwei Stop Shop-Fachmarktzentren - in Serbien und Polen - in der Entwicklungsphase befinden. Was sind die Pläne des Unternehmens für die kommende Zeit?

- Wir arbeiten daran, den Markennamen Stop Shop zu erweitern. Zuvor hatten wir angekündigt, dass wir beabsichtigen, auf rund 100 Standorte zu expandieren und alles läuft derzeit nach Plan.

Wenn es um Pläne für Serbien geht, bauen wir derzeit in Sremska Mitrovica einen neuen Stop-Shop-Park, der eine Mietfläche von rund 7.000 Quadratmetern haben wird und im August 2019 eröffnet wird.

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