Quelle: Promo | Mittwoch, 27.12.2017.| 15:54
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Marjana Vuković Kužet, kaufmännische Leiterin von Mitan Oil - Wir freuen uns auf neue Projekte in Serbien

Mitan Holding ist ein Schweizer Unternehmen und ein großer Investor. Zusätzlich zu ihren Aktivitäten im Ölsektor hat die Holdinggesellschaft auch in Holzverarbeitungsanlagen in Serbien und Bosnien-Herzegowina investiert, die über 500 Mitarbeiter beschäftigen und ausschließlich für IKEA arbeiten. Vor einigen Monaten wurde Mitan Marina in Novi Vinodolski, Kroatien, mit 180 Boots- und Yachtliegeplätzen eröffnet.

Das Unternehmen hat in Smederevo in das Ölterminal Mital Oil investiert, 25 Millionen Euro in das gesamte Projekt.

Marjana Vuković Kužet, kaufmännische Leiterin von Mital Oil, erzählt in einem Interview für das Portal eKapija von den erzielten Ergebnissen, dem Geschäftsklima und zukünftigen Investitionen.

- Wir beschäftigen in Smederevo Dutzende von jungen, fleißigen und sehrhart arbeitenden Menschen, die seit der Firmengründung bei uns sind. Wir haben gemeinsam gelernt, Erfahrungen gesammelt und den Markt kennengelernt. Wir sind ein Team und besonders stolz darauf, dass von Anfang an bis heute kein einziger Mitarbeiter gekündigt hat oder entlassen wurde.

Das Interview mit Marjana Vuković Kužet ist das neunte in einer Reihe von Gesprächen mit Mitgliedern der Schweizerisch-serbischen Wirtschaftskammer, mit denen die Vereinigung die Aktivitäten der Schweizer Unternehmen in Serbien promoviert und die Werte und die bewährten Geschäftspraktiken dieses Landes und seiner Unternehmen hervorheben will.



eKapija: Ihr Unternehmen hat in das Ölterminal in Smederevo investiert. Was waren die Gründe für die Gründung eines Unternehmensin Serbien? Wie groß ist die Kapazität des Terminals?

- Mitan Oil Smederevo, ein Terminal für Manipulation und Lagerung von Erdölprodukten, ist Teil unseres Unternehmens. Die Anlage hat eine Kapazität von 50.000.000 Liter. Dies ist eine Investition der Schweizer Mital Holding. Es gab viele gute Gründe für eine Investition in Serbien. Aus geostrategischer Sicht war die Donau als strategische natürliche Ressource Serbiens ebenso bedeutend wie die Nähe der europäischen Märkte. Aus kommerzieller und investitionspolitischer Sicht gab es einen objektiven Mangel an Speicherkapazitäten, und ich möchte auch auf das stimulierende Steuersystem und die Steuerpolitik hinweisen. Schlussendlich hat Serbien einen attraktiven Markt mit gut ausgebildeten Fachkräften.

eKapija: Wer sind Ihre größten Kunden? Welche Kunden möchten Sie gewinnen?

- Ölterminals wie dieses vermitteln internationalen Konzernen Vertrauen in den Ölsektor und ermutigen sie, in einen bestimmten Markt einzusteigen. Das Angebot auf dem Markt wird dadurch dynamischer und wettbewerbsfähiger, was de nEndverbrauchern ermöglicht, Kraftstoff zu niedrigeren Preisen zu kaufen, und die Anbieter verpflichtet, sich permanent um die Verbesserung der Qualität zu bemühen.

Einige unserer größten Kunden sind MOL Serbien, EKOSerbien, Shell, Kaz Munay Trading, und wir sind sehr stolz auf diese Partnerschaften. Wir sind auf die stetige Verbesserung unseres Geschäfts gerichtet, und wir glauben, dass es noch immer Raum für zahlreiche strategische Kooperationen gibt.




eKapija: Welche Standards halten Sie in Ihrem Betrieb ein?

- Wir halten lokale und internationale Standards in den Bereichen Qualitätsmanagement, Umweltschutz sowie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz ein. Wir haben unsere Prozesse und Verfahren zertifiziert und uns damit gegenüber unseren Partnern, Mitarbeitern und der Gesellschaft verpflichtet, unserer Ausrichtung auf eine professionelle, und verantwortungsbewusste Geschäftstätigkeit treu zu bleiben.

eKapija: Wie weit ist der Bau des Industriegleises fortgeschritten?

- Mitan Oil hat die Baugenehmigung zum Bau eines Industriegleises erhalten. Wir gehen davon aus, dass dieses Investitionsprojekt im Jahr 2018 erfolgreich umgesetzt wird und dass unsere Partner bereits im nächsten Jahr Güter per Bahn liefern werden. Wir freuen uns auf die Möglichkeit, zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit auf dem einheimischen Markt beizutragen, insbesondere in den kritischen Wintermonaten, wenn die Donau nur begrenzt schiffbar ist.

eKapija: Welche Schweizer Werte haben Sie in Geschäftsprozesse implementiert?

- Die Geduld und der Fleiß, denn wir wissen, dass sich großartige Ergebnisse nicht über Nacht erzielen lassen. Die Vernünftigkeit - weil wir Entscheidungen weder impulsiv, noch unter dem Einfluss von vorübergehenden Umständen treffen wollen. Die Glaubwürdigkeit - denn Vereinbarungen müssen jederzeit eingehalten werden, auch wenn sie uns zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht gefallen.



eKapija: Wie finden Sie das Geschäftsklima in Serbien? Wogibt es am meisten Raum für Verbesserungen?

- Das Geschäftsklima in Serbien ist im Allgemeinen positiv und hat sich im Laufe der Zeit sicherlich verbessert. Unsere Erfahrung zeigt, dass es Unterschiede in der Behandlung eigenfinanzierter und staatlich subventionierter Greenfield-Investitionen gibt.

eKapija: : Wie sehen Ihre Pläne für die kommende Zeit aus?

- Wir haben in der Freizone in Smederevo weitere 10,5 ha Bauland gekauft und freuen uns auf neue Projekte.

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