Quelle: eKapija | Donnerstag, 16.11.2017.| 15:51

Bojan Knezevic, Generaldirektor von Banini und Jaffa Crvenka - Fusion gibt uns ausgezeichnete Möglichkeiten für die Entwicklung neuer Produkte

Bojan Knezevic
Der Süßwarenhersteller Jaffa mit Sitz in Crvenka, übernahm im März dieses Jahres seinen Konkurrenten Banini für 15 Mio. EUR. Sieben Monate nach der Fusion ist das in Kikinda ansässige Unternehmen auf dem Weg der Erholung. Das volle Potenzial sollte in den folgenden Jahren erreicht werden, in Hinsicht auf wagemutige Pläne des neuen Inhabers zur weiteren Expansion am Süßwarenmarkt und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit am EU-Markt.

Zur Erinnerung: Einer der stärksten einheimischen Süßwarenhersteller - Banini, geriet 2010 in eine schwierige Geschäftslage, als er sich für den Bau einer neuen Produktionshalle am Standort Teremijski drum bei den Banken verschuldete. Kreditraten wurden immer höher, und das Unternehmen hat sich noch mehr verschuldet. Alles das hat zum Konkurs 2016 geführt.

Nach der Übernahme seitens des Konkurrenten aus Crvenka wurden die Bedingungen für die Überwindung der Zahlungsunfähigkeit und Erholung geshaffen.

In einem Gespräch für unser Portal, erklärt Bojan Knezevic, Generaldirektor beider Unternehmen, dass die Fusion von Jaffa und Banini große Möglichkeiten für die weitere Entwicklung von Marken, potenzielle Modifikationen der Produktionsverfahrens sowie neue Produkte ermöglicht habe.

- Wir haben die Produktion in Banini erfolgreich aufgenommen und sind mit Ergebnissen zufrieden. Es ist noch zu früh für konkrete Zahlen, aber ich kann sagen, dass 2018 ein Entwicklungsjahr für uns sein wird. Durch diese Fusion haben wir neue Kräfte, hochwertige Mitarbeiter gewonnen. Darin liegt unser neues, gemeinsames Potenzial - unterstreicht Knezevic in einem Interview für eKapija.

eKapija: Sie haben beim Kauf angekündigt, das ganze Sortiment von Banini zu übernehmen und weiterhin herzustellen. Ist das wirklich passiert? Werden vielleicht neue Produktlinien geplant und welche?

- Wir haben die Herstellung von fünf Marken: "Noblice", "Toto", "Rum kasato", "Domacica" und "Trik" aufgenommen und sie mit Erfolg auf den Markt gebracht. 2018 sollte ein Entwicklungsjahr für uns sein, wenn es um unser Produktportfolio geht. Durch den Zusammenschluss haben wir eines der effizientesten Teams in Serbien gebildet und unsere Verbraucher werden das in folgenden Jarhen in Supermarktregalen sehen.


eKapija: Wie groß sind die Produktionskapazitäten von Banini?

- In diesem Moment bei 35 Tonnen täglich, aber es gibt Raum für die Steigerung der Produktion, was im Einklang mit unseren Plänen und Zielen ist.

eKapija: Die Produktion findet in der neuen Fabrikhalle des Unternehmens statt. Was wird mit der alten Fabrik passieren - wird sie im Betrieb bleiben?

- Unser Plan ist, die ganze Produktion in der neuen Halle zu realisieren, weil sie alle Qualitäs- und Quanitätsnormen erfüllt. Die alte Fabrik wird im Besitz des Unternehmens bleiben. Die Entscheidung über sein weiteres Schicksal werden wir in Abhängigkeit von der Entwicklung der Produktion treffen.

eKapija: Wird man einige von Jaffa-Produkten in Kikinda herstellen?

- Die Produktion wird derzeit nach einem im Voraus definierten Modell durchgeführt, aber die Fusion hat uns eine Reihe von Möglichkeiten für die weitere Entwickung und potenzielle Modifizierungen der Produktionsverfahren gegeben.

eKapija: Worin wird man künftig investieren?

- Wir planen die weitere Entwicklung der bestehenden Marken, aber auch die Einführung von neuen. Wir glauben, dass die durch Fusion entstandene Synergie zahlreiche neue Wachstumsmöglichkeiten schafft, sowohl im In- als auch im Ausland.

eKapija: Bei der Übernahme von Banini gaben Sie bekannt, alle Mitarbeiter - damals rund 230 zu übernehmen. Haben Sie dieses Versprechen erfüllt und planen Sie vielleicht Neueinstellungen?

- Wir haben mehr als 200 Mitarbeiter beschäftigt, ganz im Einklang mit dem aktuellen Produktionsvolumen. Unsere Pläne sind sehr wagemutig, wir planen das neue Wachstum und werden im Einklang damit neue Mitarbeiter beschäftigen.

eKapija: Was wird erwartet, wenn wird sich die Übernahme von Banini lohnen?

- To je takođe potvrda našeg dugoročnog pristupa. Die Praxis zeigt, dass sich erfolgreiche Übernahmen innerhalb von 3-5 Jahren lohnen. Dies unterstützt unsere langfristige Pläne.

eKapija: Was sind die Pläne des Unternehmens Jaffa Crvenka für die kommende Zeit?

Alle unsere Pläne sind langfristig. Wir werden in diesem Jahr den driten Zyklus der Unterstüzung für das Olympische Team Serbiens starten. Besonders stolz sind wir darauf, dass sich "Trik" von Banini der olympischen Familie für die nächsten vier Jahre anschließen wird. Jaffa Cakes wird weiterhin Partner des Olympischen Komitees sein, das sind sehr große Schritte für uns. Wir werden auf alle in Crvenka und in Kikinda hergestellten Marken weiterhin fokussiert bleiben.

Katarina Stevanović

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