Quelle: eKapija/Tanjug | Dienstag, 09.09.2014.| 17:03
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Verhandlungen über neue Sparmaßnahmen und Haushaltsausgleich beginnt - Noch immer keine definitive Entscheidung über Lohn- und Rentenkürzung

Der serbische Premier Aleksandar Vučić unterstrich beim heutigen Treffen mti dem IWF-Vertreter in Serbien Deheng Kim, dass Serbien die Strukturreform fortsetzen müsse, in der Hoffnung, dass man eine Einigung mit dem IWF erziele.

IWF-Vertreter hätten der Regierung Serbiens, laut seinen Worten, keine konkreten Sparmaßnehmen vorgeschlagen, sagte er und fügte hinzu, Regierungsmitglieder hätten den IWF-Vertreter mit den Sparmaßnahmen für das Budget und zur Stabilisierung der Staatsschuld sowie mit den Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft bekannt gemacht, teilte das Presseamt der Regierung mit.

IWF-Vertreter bestehen darauf, dass alle beschlossenen Maßnahme sozial akzeptabel seien, um ihre Nachhaltigkeit zu sichern. In diesem Zusammenhang sei es ratsam, dass das Paket die bedürftigsten Bürger schützen sollen, sagte man am Treffen.

Dem Treffen wohnten der Finanzminister Dušan Vujović, Wirtschaftsminister Željko Sertić, Ministerin für Staats- und Gemeindverwaltung Kori Udovički, Minister für Arbeit und Sozialpolitikk Aleksandar Vulin und die Zentralbankpräsidentin Jogovanka Tabaković.

Das war der Start der Verhandlungen über neue Sparmaßnahmen und den Haushaltsausgleich in der REgierung sowie mit Vertretern des IWF und Sozialpartnern.

Der Premier Vučić kündigte den Start der Diskussion über den Haushaltsausgleich und die Lohn- und Rentenkürzung am Montag an und erinnerte daran, dass diese Maßnahmen ausschließlich den öffentlichen Sektor betreffen. Der Privatsektor soltle keinesfalls mit zusätzlichen Steuern belastet werden. Er konnte nicht sagen, auf welche Weise man Löhne und Renten kürzen wird, sagte nur, dass die Verhandlungen darüber am Montag beginen.

Die Öffentlichkeit hat bisher über drei Szenarien für die Lohn- und Rentenkürung spekuliert, die die Verringerung um 10-25% vorsahen. Wenn es um den genauen Prozentsatz geht, sagte Vujović noch früher, dass Gehälter und Renten um max. 10% und "keinen Dinar mehr" zu verringern sind. Der Haushatlsrat empfahl andererseits, dass man Löhne und Renten um 15% kürzt. Wenn sich die Regierung für 10% entsheidet, muss die Regierung Serbiens diesen Unterschied bald durch Erhöhung der Mehrwertsteuer ausgleichen, glauben Mitgleider des Rats.

Der Arbeitgeberverband hat auch einen Vorschlag: die Renten sollten um 20% und Gehälter um 25% gesenkt werden. Die Maßnahme würde nur in solchem Falle eine Wirkung haben.

Vučić aht die Entscheidung über die Lohn- und Rentenkürzung auf das nächste Wochenende, nach der Rückkehr aus China, verschoben, schreibt "Blic".

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