Quelle: Blic | Montag, 04.08.2014.| 03:44
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Übertragungsnetzbetreiber "Elektromreža Srbije" bietet Regierung 80 Mio. EUR

Der Übertragungsnetzbetreiber "Elektromreža Srbije" (EMS) habe die Gewnne aus den vergangenen Jahren im Wert von 80 Mio. EUR gesammelt und bisher nicht genutzt, und könnte jetzt der Regierung damit helfen, sagte Nikola Petrović, Direktor von EMS, in einem Interview für die heutige Ausgab von "Blic".

- Der Premier gab bekannt, dass es öffentliche Unternehmen gibt, die sehr schön verdienen. EMS ist eines von ihnen. Wir haben einen Teil unserer Gewinne auf unseren Firmenkonten gesammelt und sie befristet. Wir schlugen der Regeirung vor, einen Teil des Geldes zu beziehen - sagte Petrović.

Auf die Frage zu bisherigen ERgebnissen von EMS, antwortete er, dass man den Gewinn 2013 von 1,2 auf 1,6 Mrd. Dinar erhöht hat.

- Das größte Wachstum haben wir in den ersten sechs Monaten dieses Jahres verzeichnet. Wir haben einen Umsatz von 2,3 Mrd. gemacht. Uns ist zugleich gelungen, unsere Kosten drastisch zu verringern. Ich glauben, dass EMS zu seltenen Unternehmen gehört, die die Anzahl der Mitarbeiter verringert haben.

Auf die Frage zum Zustand des Energiesystems nach dem Hochwasser im Mai dieses Jahres antwortete er, dass das system stabil ist. Das Umspannwerk in Obrenovac war überflutet, aber inzwischen vollständig in Ordnung gebracht.

- Wir mussten das Problem mit mehr als 200 Erdrutschen entlang der Fernleitungen lösen. Alles wurde saniert, weshalb EMS folgende Probleme bereit erwartet - fügte Petrović hinzu.

Es gibt zwei Probleme: der überflutete Tagebau in Kolubara und mögliche Störungen in der Gasversorgung wegen der Krise in der Ukraine.

- So etwas wäre ein riesengroßes Problem für uns, weil wir den Strommangel nur durch Importe decken können. Das Übertragungsnetz kann das ertragen, aber es ist fraglich, ob wir das finanziell überleben können. Kollegen in EPS versuchen momentan Kohlevorräte zu bilden sowie eine Strategie für die potenzielle Krise zu entwickeln - so Petrović.

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