Quelle: Tanjug | Montag, 28.07.2014.| 01:44
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Simpo unterzeichnete Vertrag mit Banken, Aufhebung der Kontosperre

(Fotosimpo.rs)
Der serbische Möbelhersteller Simpo unterzeichnete einen Vertrag über die Stilllegung von Schulden bis 31. Oktober. Der Stillstand betrifft alle fälligen Kreditraten, Zinsen und andere Gebühren, die Simpo Banken schuldet, gab der Generaldirektor des Unternehmens Slađan Disić in einem Interview für "Tanjug" bekannt.

Der unterzeichnete Vertrag lässt sich bis 31. Dezember dieses Jahres verlängern.

- Die Banken werden aufgrund dieses Vertrags die Kontosperre für Simpo und seine abhängige Gesellschaften aufheben. Das gleiche wird auch die Finanzverwaltung tun, nach dem Beschluss der Regierung - präzisierte Disić.

Der Vertrag über Stilllegung der Schulden ist der erste und große Schritt in Richtung der Konsolidierung von Simpo, der die Wiederaufnahme der Produktion im September ermöglicht, fügte er hinzu.

- Der Vertrag tritt in Kraft, wenn er von der Regierung Serbiens bestätigt wird. Das wird an einer der nächsten Tagungen erwartet. Dann wird die nächste Phase der Überwindung der Krise, bzw. die Konversion der Verpflichtungen von Simpo für Steuern und Sozialbeiträge ind die Beteiligung der Republik Serbiens vollendet werden - sagte Disić.

Der Vertrag über Stilllegung der Schulden wurde von der Bank "Poštanska štedionica", Banca Intesa, Hypo Alpe-Adria Bank, Srpska banka, Univerzal banka, NLB InterFinanz AG Zürich, Nova Agrobanka Beograd als Gläubiger und Simpo und seinen abhängigen Unternehmen als Schuldner unterzeichnet.

Fällige Kreditraten, Zinsen und andere Bankgebühren haben, laut Worten von Disić, 11 Mio. EUR erreicht.

Während des Stillstands sollte Simpo mit jeder Gläubigerbank, durch Vermittlung einer unabhängigen Beratungsfirma, einen Tilgungsausschub und neue Bedingingen für die Rückzahlung des Kredits aushandeln.

Die Hauptbedingung für die Unterzeichnung des Vertrags über Stilllegung der Schulden war ein Plan zur Konsolidierung sowie ein Vorschlag für die nachhaltige Ausübung der Geschäftstätigkeit, die Simpo den Banken und Ressortministerien zustellen sollte, so Disić.

- Unser Plan zur Konsolidierung des Geschäfts sieht vor, dass wir zur maximalen Auslastung unserer Kapazitäten Ende dieses Jahres kommen. Das bedeutet einen Absatz im Wert von 5 Mio. EUR im Dezember dieses Jahres - sagte Disić.

Der Plan für den Zeitraum 2015-2018 sieht unter anderem vor, dass man bis Ende des Jahres die angehäufte Probleme mit den Banken, dem Staat, der Mitarbeiterzahl und anderen Gläubigern löst. Simpo sollte Ergebnisse erzielen, die ihm eine nachhaltige Ausübung der Geschäftstätigkeit, einen positiven Saldo und sogar Gewinn schon 2016 ermöglichen.

Seit der Bildung der aktuellen Regierung wurden mehrere erfolgreiche Treffen im Wirtschaftsministerium veranstaltet, bei denen die Lösung der angehäuften Problem in Simpo erörtert wurde. In Hinsicht auf die langfristige Kontosperre ist die Gesellschaft nicht in der Lage die Produktion zu organisieren.

Simpo schuldet 5,7 Mrd. Dinar für Steuern und Sozialbeiträgen.

Der Möbelhersteller mit Sitz in Vranje beschäftigt 4.413 Mitarbeiter.

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