Quelle: eKapija | Donnerstag, 24.04.2014.| 15:06
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IEL investiert 120 Mio. EUR in Windparks in Bašaid und Malo Crniće - Französisches Unternehmen plant Investitionen in Erdwärme in der Vojvodina

(FotoSuzana Obradović)

Französisches Unternehmen IEL bereitet Investitionen in zwei Windparks in Serbien vor. Das erste Kraftwerk sollte ab 2015 in Bašaid bei Kikinda, und demnächst in Malo Crniće beginnen, erfährt das Wirtschaftsportal "eKapija" in IEL.

Man hat für beide Windparks bereits Baugrundstücke gesichert. In Bašaid sollte ein Windpark mit einer Leistung von 50 MW im Wert bis 70 Mio. EUR und in Malo Crniće einer von 36 MW im Wert von 50 Mio. Euro gebaut werden.

- IEL hat sich für Serbien entschieden, dank seinen natürlichen Potenziale im Bereich der Windenergie, einem guten Rechtsrahmen und der Tatsache, dass niemand bisher eine ähliche Anlage gebaut hat. Unser Windpark in Malo Crniće ist noch immer in der Entwicklungsphase, während wir bald eine Standort- und Energiegenehmigung für den Windpark in Bašaid beantragen werden - sagte Nataša Lazarević, Direktorin des Unternehmens IEL in Serbien und Beraterin für Außenhandel Frankreichs in einem Interview für "eKapija".

Wenn sie alle erforderten Genehmigungen erwerben, können sie mit dem Bau in der Umgebung von Kikinda 2015 beginnen.

- Die Anzahl der Windkraftanlagen hängt vom Hersteller ab, den wir wählen. Wir verhandeln momentan mit einigen Unternehmen. Die Prozedur in Serbien verpflichtet uns dazu, den Typ der Windkraftanlage vor der Erteilung der Baugenehmigung zu wählen - erklärt Lazarević.

Einer der Windparks von IEL in Frankreich
Einer der Windparks von IEL in Frankreich

Die ersten Windkraftanlagen in der Umgebung von Kikinda sollten, laut ihren Worten, 2016 in Betrieb genommen werden.

Investitionen in Windparks hängen vom Model des Vertrags über Einspeisung von Strom aus erneuerberen Quellen ins Stromnetz ab. Die Banken sind damit unzufrieden, weshalb Investoren die Finanzierung solcher Projekte nicht sichern können. Das französische Unternehmen erwartet auch die Abänderung des Vertragsmodells, das im Vorjahr beschlossen wurde.

- Wir hoffen, dass das neue Modell des Vertrags über Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen zur Sicherheit der Investitionen beiträgt und Investoren und Banken zur Realisierung solcher Projekte ermutigt. Wir glauben, dass Behörden eine entsprechende Lösung finden werden.

IEL findet allgemeine Bedingungen für Investitionen in erneuerbare Energien in Serbien befridigend, sagt Lazarević und unterstreicht, dass Unternehmen einen stabilen Rechtsrahmen benötigen.

- Republik- und Gemeindebehörden bemühen sich um die Realisierung der Investitionen in Windparks. Die Verfahren, die zur Umsetzung solcher Projekte führen, sind sehr komplex und wir müssen uns daran anpassen. Die Möglichkeit, das es Raum für verschiedene Interpretationen eines Gesetzes gibt, oder die Tatsache, dass man Gesetze oft abändert, stellt ein großes Problem für Unternehmen dar. Unternehmen brauchen Stabilität - erklärt Lazarević.

Suzana Obradović

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