Quelle: eKapija | Dienstag, 11.02.2014.| 16:27
Lesen Sie einen Artikel aus Drucken Sie die Nachricht

Freon aus Niš entsorgt in Deutschland - "Jugo-impex E.E.R" plant Steigerung des Verkaufs von Recyclats um 20% 2014

Das Wirtschaftsportal "eKapija" hat den Wettbewerb für die beste Investition 2013 "Aurea 2014" ausgeschrieben. Vor der Auswahl der neuen Sieger besuchten wir Unternehmen, die im Vorjahr in die engere Wahl unserer Preisvergabe gezogen wurden, um zu sehen, wie weit sie in die Entwicklung ihrer Geschäftstätigkeit fortgeschritten sind.

Durch Eröffnung einer neuen Recyclinganlage verdoppelte das Unternehmen "Jugo-impex E.E.R" die Menge der hier behandelten elektronischen Abfälle im Vergleich zu 2012. Neue Kapazitäten waren 2013 völlig ausgelastet. Das in Niš ansässige Unternehmen ist das erste und einzige aus unserem Land, das Freon (eine als Kältemittel angewandte und ozonschichtabbauende Mischung), für die Weiterverarbeitung ausgeführt hat.

- Zum ersten Mal in der Geschichte hat man Freon aus Serbien auf einer umweltschonenden und sicheren Weise entsorgt. Wir haben 15,5 t Freon nach Deutschland ausgeführt, die wir aus mehr als 100.000 Kühlgeräte gewonnen haben - erzählt Ninoslav Milenković, Generaldirektor von "Jugo-impex E.E.R." in einem Interview für "eKapija".

Die Menge, die als Kältemittel in nur einem Kühlschrank verwendet wird, entspricht der Menge der Abgase, die ein Auto jährlich produziert.

Das nächste Kontingent sollte Mitte dieses Jahres ausgeführt werden, nach der Erteilung der Genehmigung zum Export von gefährlichen Abfällen.

Die im September 2012 eröffnete Recyclinganlage dieses Unternehmens wendet innovative deutsche Technologie an, die sichere Entfernung von gefährlichen Stoffen aus Kühlgeräten ermöglicht. Sie ermöglicht die Trennung von Freon von Polyurethan-Schaumstoff und seine vollständige Reinigung und spätere Anwendung als Brennstoff mit einem hohen Heizwert. Freon, gewonnen durch dieses Verfahren, wird in besonderen Behältern gespechert und in lizenzierten Anlagen zerstört. Das Unternehmen hat 2013 10.000 t gefährlicher elektronisher und elektrischer Abfälle recycelt.

(Fotob)

Außer der Produktionssteigerung garantiert die neue Anlage auch viel höhere Qualität von Recyclat. Aus elektronischen Abfällen gewinnt man Sekundärrohstoffe mit bis zu 98% Reinheit, was den Verkauf im In- und Ausland mehrfach erhöht hat.

- Wir haben 2013 insgesamt 6.420 t Recyclat verkauft - meistens Eisen, Kunststoff, Aluminium und Kupfer. Einen Teil haben wir in Serbien abgesetzt, aber wir führen auch nach China und Deutschland aus - so Ninković.

Das Unternehmen will die Produktion und den Verkauf in diesem Jahr um 20% im Vergleich zu 2013 steigern.

Dass das vergangene Jahr sehr erfolgreich für das in Niš ansässige Unternehmen war, beweisen viele Auszeichnungen.

Außer einer Auszeichnung für den geschäftlichen Nutzen, die unser Portal "Jugo-Impex" im Rahmen des Wettbewerbs "Aurea 2013" vergab, wurden "Jugo-Impex" und Vujadin Šćekić zum "Das beste Unternehmen" und "Manager des Jahres" vom Europäischen Businessparlament und Sokrates-Ausschuss in Oxford erklärt. Diese Auszeichnung wird von der fünfjährigen Lizenz "Trademark" begleitet, die "Jugo-Impex" den Zugang zum europäischen Markt erleichtern wird.

I.B.

Kommentare können ausschließlich angemeldete Nutzer eingeben.