Quelle: seebiz.eu | Sonntag, 02.02.2014.| 23:59
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Agrokor verlangt Fristverlängerung für Mercator

Der kroatische Lebensmittelhersteller "Agrokor" forderte die Verlängerung der Frist für Verhandlungen über die Übernahme der slowenischen Handelskette "Mercator", berichtet das Portal SEEbiz.

"Agrokor", der in den letzten Tagen über die Umschuldung der mit einer Mrd. Euro verschuldeten Handelskete "Mercator" mit Gläubigerbanken verhandelt, forderte am Freitag die Verlängerung der Frist für die definitive Einigung, erfährt die slowenische Tageszeitung "Večer" aus einer inoffiziellen Quelle.

Der kroatische Lebensmittelkonzern versucht, noch eine Woche für Verhandlungen mit Banken auszuhandeln, weil die österreichische Banken Erste und Raiffeisen auf der Kapitalerhöhung bei "Mercator" im Wert von mindestens 200 Mio. Euro bestehen. Diese Summe würden Kreditgeber sammeln, um das finanzielle Risiko zu verringern.

Der im Vorjahr vereinbarte Preis für Aktien (ohne Kapitalerhöhung) von 120 Euro würde dadurch zusätzlich gesenkt, und das währe sehr nachteilig für die größten Aktionäre, vor allem für die Brauerei "Pivovarna Laško".

Am Freitag lief die im Kaufvertrag festgesetzte Frist für die Einigung über die Umstrukturierung der Kredite von "Mercator" ab. Der kroatische Premier Zoran Milanović habe bei einem Treffen mit den EU-Vertretern in dieser Woche Zweifel an dieser Übernahme geäußert, schreibt "Večer" unter Berufung auf die inoffizielle Quelle.

Auf die Frage, was er von der letzten Phase dieser Arbeit denkt, antwortete er, dass es seiner Meinung nach, um die Fusion zwischen zwei überschuldeten Unternehmen gehe, meldet "Večer".

Die Tageszeitung "Delo" berichtet im gleichen Ton. Trotz aller Erwartungen geschah am Freitag, am letzten Tag der neunten Runde der Übernahmeverhandlungen, nichts besonders schockierend.

Man habe sich, laut inoffiziellen Informationen, über eine kürzere Verlängerung der Frist für die Umschuldung und weitere Schritte geeinigt. Alle Beteiligten haben dadurch bewiesen, dass sie an dieser Transaktion interessiert sind, also nicht nur "Agrokor", der die Verhandlungen leicht aufgeben kann. (Die Öffentlichkeit spekuliert darüber, dass der kroatische Konzern durch Verlängerung eine Geldbuße vermeiden will), sondern auch Aktionäre einschließlich Kreditgeber.

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