Quelle: eKapija | Montag, 20.01.2014.| 16:19
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JAHRESRÜCKBLICK 2013 - Investitionen in der ENERGIEWIRTSCHAFT, die größtes Interesse der Leser von "eKapija" geweckt haben

(FotoSuzana Obradović)

Das Investitionsteam des Wirtschaftsportals "eKapia" hat nach der gründlichen Analyse eine Rangliste der Investitionen und Investitionsideen aufgestellt, die das größte Interesse unserer Leser 2013 geweckt haben. Die Ergebnisse sind sehr interessant, teilweise erwartet, aber es gibt auch viele Überraschungen. Wir möchten Ihnen jetzt diese Informationen präsentieren.

Wir möchten Ihnen hier die interessantesten Projekte in der Kategorie ENERGIEWIRTSCHAFT vorstellen.

2013 wurde das erste Rohr der künftigen Gas-Pipeline South Stream Geschweißt. Investoren wurden 213 Standorte für den Bau von Kleinwasserkraftwerken bewilligt, man hat den Bau der ersten großen, Strom erzeugenden Anlage in Serbien nach 30 Jahren vereinbart. Keine der geplanten Windkraftanlagen wurde im Vorjahr in Betrieb genommen, und der Bau des weltweit größten Solarparks hat nicht begonnen. Das sind positive und negative Themen, die unseren Lesern besonders interessant 2013 waren.

Das neue Jahr 2014 begann mit der seriöser Kritik des Energiesektors in unserem Land seitens des Europäischen Parlaments, unzufrieden mit den bisherigen Fortschritten in der Anwendung des Rahmens für erneuerbare Energien 2013. Das EU-Parlament äußerte sich besorgt, dass Serbien bis 2020 die erforderte Beteiligung der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch nicht erreichen wird.

Besorgt waren im Vorjahr auch Investoren. Eines der größten Probleme ist der im Juli 2013 vom Energieministerium beschlossene Mustervertrag für die Abnahme von Strom aus erneuerbaren Energiequellen, uankzeptabel für Banken, weshalb Investoren, die Finanzierung ihrer Projekte nicht sicher konnten. Dieser Mustervertrag hat den Bau von Windparks verschoben, was unsere Ranglite deutlich zeigt.

(FotoSuzana Obradović)

Das Ministerium für Energiewirtschaft, Entwicklung und Umweltschutz behauptet, aber, dass dieses Jahr das Jahr der Energiewirtschaft ist. Die Projekte in unserer Rangliste, die 2014 zu realisieren sind, werden, hoffentlich, die Bezeichnung "Jahr der Energiewirtschaft" rechtfertigen.

Das dritte Jahr hintereinander landet das Projekt eines Kraftwerks mit einer Leistung von 1.000 MW im Wert von 1,75 Mrd. Euro auf dem ersten Platz. Das Interesse der Leser von "eKapija" am weltweit größten Solarpark lässt einfach nicht nach. Das Projekt des luxemburgische Unternehmens "Securum Equity Partners" stand in diesem Jahr im Mittelpunkt des Interesses der Öffentlichkeit, nachdem der Investor mit einer Anklage gegen den Staat wegen der Nichterfüllung der Vertragsverpflichtungen gedroht hatte. Der Staat habe, laut Worten des Investors, erforderte 3.000 ha nicht gesichert. "Securum" werde deshalb eine Entschädigung von 160 Mio. Euro vor dem Schiedsgericht in London verlangen. Seit dem August warten wir ohne Erfolg auf die Antwort auf die Frage, ob es sich um Betrüger handelt, die von zuständigen Behörden mit offenen Armen empfangen wurden, ohne Überprüfung ihrer früheren Tätigkeiten, oder, ob der Staat wirklich ihre Verpflichtungen nicht erfüllt hat.

Dass nicht alles so dunkel in unserer Energiewirtschaft ist, zeigt das Projekt auf dem zweiten Platz in unserer Rangliste - Kleinwasserkraftwerk haben sich zur großen Hoffnung der Energiewirtschaft entwickelt. Die erste gute Nachricht für Investoren in erneuerbare Energien kam im Februar, als das Energieministerium 317 Standorte in Serbien für den Bau von Kleinwasserkraftwerken geboten hat. Im Juli 2013 wurden Genehmigungen für 213 Standorte ausgegeben, und die Investoren bekamen eine neue Chance Ende des Jahres, sich um weitere 143 Standorte für kleine Wasserkraftwerke zu bewerben.

(FotoAleksandar Parezanović)

Große Hoffnungen setzt unser Land in den Bau der paneuropäischen Gas-Pipeline South Stream. Die ersten Rohre dieser Gasleitung wurden am 24. November 2013 geschweißt. Diese Geschichte brachte eine Menge Kontroversen, weckte dadurch großes Interesse unserer Leser und landete auf dem Platz drei.

Der angekündigte Bau des dritten Blocks des Kohlekraftwerks "Kostolac B" (350 MW) im Wert von 715,6 Mio. Euro stellt den besten Beweis dafür dar, dass dieses Jahr wirklich eines der entscheidenden für die Zukunft der Energiewirtschaft in unserem Land ist. Nach drei Jahrzehnte sollte in unserem Land eine große Strom erzeugende Anlage gebaut werden, was sicher den vierten Platz in unserer Rangliste verdient. Das Energieministerium hat mit dem chinesischen Unternehmen CMEC den Baubeginn bis Ende 2014 vereinbart.

September brachte gute Nachrichten für Investoren in den ersten Windpark in Serbien. Auf dem fünften Platz ist der Bau eines Windparks (102 MW) in Plandište, in den NIS und Energowid 160 Mio. Euro investieren werden.

Auf dem Platz sechs ist ein Gasheizwerk, das NIS für die Versorgung seiner Erdölraffinerie und des petrolchemischen Unternehmens "HIP Petrohemija" mit Strom und Wärme baut. In die Anlage mit einer Leistung von 200 MW wird das Mineralölunternehmen "Naftna industrija Srbije" 182 Mio. Euro investieren. Das Kraftwerk sollte bis 2016 vollendet werden.

Die Modernisierung von 20 Heizkraftwerken, die 70% des Fernwärmesystems darstellen, im Wert von 60 Mio. Euro belegt den siebten Platz. Es handelt sich um die vierte Phase eines Programms zur Rehabilitierung von Heizwerken in Serbien. Sie sollte bis Ende 2015 vollendet werden. Das Programm sollte zu Einsparungen von fast 2 Mio. Euro führen, die Energieeffizienz um 12% erhöhen und die CO2-Emission um 10.000 t senken.

Auf dem achten Platz ist ein Solarkraftwerk in Kladovo, das das Unternehmen "Solaris Energy" seit dem Juli 2013 baut. Der erste Kraftwerkblock wurde bereits in Betrieb genommen.

Noch ein Solarkraftwerk hat unsere Leser auf sich aufmerksam gemacht. Es handelt sich um eine 2 MW Anlage, die Anfang des Jahres in Betrieg genommen wurde. Das in Novi Sad ansässige Unternehmen "Solar Matarova", gegründet von "Gascom Balkan", baute ein Solarkraftwerk im Wert von 3-4 Mio. Euro im Dorf Merdare bei Kuršumlija. Die Investition landete auf dem Platz neun unserer Rangliste.

In Hinsicht darauf, dass unser Land an Biomasse reich ist, gibt es immer mehr Investoren, die Biomasseanlage bauen. Auf dem zehnten Platz ist ein kommunales Projekt, das durch öffentlich-private Partnerschaft zu realisieren ist. Die Gemeinde Nova Varoš hat das Projekt einer KWK-Anlage an der Investitionskonferenz in Moskau vorgestellt. Die Gemeinde würde eine Mio. von insgesamt 15 Mio. US-Dollar für die Realisierung dieser Investition bereitstellen. Der Rest muss ein privater Investor sichern.

Das Projekt eines Biomasse-KWK, die das Fernwärmenetz in Senta mit Wärme versorgen und zugleich grünen Strom erzeugen sollte, ist auf dem Platz 11 unserer Liste. Vertreter der Unternehmen aus Belgien und den Niederlanden, "WindVision" und "Synvalor" kündigte die Realisierung der ersten Phase der Biomassekraftwerks bis 1. Oktober 2014. Die erste Phase sollte Investor 15,2 Mio. Euro kosten. Das Kraftwerk würde 8,4 MWh Wärme und 4,9 MWh Strom erzeugen. Die zweite Phase mit der gleichen Leistung sollte für die Heizsaison 2015/2016 installiert werden.

Sehen Sie die ganze Rangliste in der Kategorie ENERGIEWIRTSCHAFT und vergleichen sie mit Ihren eigenen Meinungen, Erwartungen und Schätzungen.

Unternehmen
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Ministarstvo rudarstva i energetike Republike Srbije
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Gazprom Moscow
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CMEC Beijing
Energowind d.o.o. Vršac
NIS MET Energowind d.o.o. Beograd
SEWEA Srpsko udruženje za energiju vetra
NIS a.d. Petrol Rafinerija nafte Pančevo
HIP- Petrohemija a.d. Pančevo
Solaris Energy d.o.o. Velesnica
ProCredit Bank a.d. Beograd
Gascom Balkan d.o.o. Beograd
Solar Matarova d.o.o. Novi Sad
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Šumarski fakultet Univerziteta u Beogradu
USAID projekat održivog lokalnog razvoja
Windvision Operations doo Beograd
Opština Kuršumlija
Gradska uprava Požarevac
Skupština opštine Kladovo
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Merdare bei Kursumlija
Merdare Matarova
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Nova Varoš
Investitionskonferenz Moskau
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