Quelle: Tanjug | Montag, 23.12.2013.| 17:06

Modernisierung der Strecke Belgrad-Budapest startet 2015

Die ersten Aktivitäten im Rahmen des Projekts zur Modernisierung der Strecke Belgrad-Budapest (Eisenbahnkorridor 10) und Erhöhung der Geschwindigkeit auf 200 km/h werden 2015 erwartet, kündigte heute der serbische Verkehrsminister Aleksandar Antić an.

Nach einem Treffen in der Regierung Serbiens mit der chinesischen Arbeitsgruppe für die Umsetzung des Projekts sagte Antić, dass man 2014 einen Vorentwurf erstellen wird. Erst danach werden wir ein klares Bild von der Finanzierung und Kosten haben.

Serbien wird für dieses Projekt das Geld aus einem Investmentfonds der Volksrepublik China für 16 Länder in Mittel- und Südosteuropa im Gesamtwert von 10 Mrd. Euro nutzen, sagte der serbische Verkehrsminister.

Die ersten Schätzungen zeigen, dass die Modernisierung der Strecke zwischen Stara Pazova und Novi Sad 350 Mio. Euro kosten wird. Für die Strecke von Novi Sad bis ungarische Grenze benötigen wir weitere 500 Mio. Euro.

Für die serbische Teilstrecke muss man 880 Mio. Euro und für die ungarische, von der Grenze bis Budapest doppelt so viel Geld verschaffen, in Hinsicht auf den schlechten Zustand der Strecke in Ungarn, sagte Antić .

Der serbische Minister kündigte ein Treffen zwischen drei Arbeitsgruppen - serbischer, ungarischer und chinesischer - im Januar 2014 an, die die Realisierung des Projekts erörtern sollten.

Man wird erst den Treffpunkt bestimmen, fügte er hinzu.

In der kommenden Zeit muss die Dynamik der Realisierung der chinesischen Darlehen präzis bestimmt werden, sagte Antić. Die Realisierung sollte, seiner Meinung nach, um ein Jahr verscoben werden, auf die Zeit, wenn wir das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts erwarten.

Die serbische Seite besteht darauf, dass die Schnellfahrstrecke für Personen- und Güterverkehr genutzt wird, in Hinsicht auf die guten Perspektiven für den Schienenverkehr in der Zukunft.

Serbien ist sehr wichtig, dass der Eisenbahnkorridor 10 in Konkurrenz mit dem Korridor 4, einer Investition Rumäniens und Bulgariens treten kann, so der.

Der chinesische Botschafter in Belgrad, Zhang Wanxue, gab bekant, dass man die Aktivitäten, vereinbart beim letzten Treffen zwischen China und 16 europäischen Ländern in Bukarest, fortsezt sowie dass eine chinesische Delegation die Bedingungen für die Modernisierung der Strecke Belgrad-Budapest, technische Details, Finanzierungsmodelle u.Ä. prüfen wird.

Serbien und China sollten, seiner Meinung nach, die Zusammenarbeit intensivieren und erinnerte daran, dass Chinesen in Serbien die erste Brücke (Zemun - Borča) und den ersten Kraftwerkblock (Kohlekraftwerk in Kostolac) in Europa bauen.

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