Quelle: Beta | Montag, 25.11.2013.| 14:48
Lesen Sie einen Artikel aus Drucken Sie die Nachricht

140 Mio. Euro für Entwicklung des Unternehmertums im Westbalkan - Gründung eines Regionalfonds Mitte 2014

(FotoI.Vukša)
Die Europäsiche Union will das Unternehmertum im Westbalkan mit 140 Mio. Euro unterstützen, durch einen Regionalfonds, der Mitte des nächsten Jahres zu bilden ist, gab heute die Beraterin des serbischen Wirtschaftsministers, Ana Trbović, bekannt.
- Der Fonds wird zusätzliche und günstigere Finanzierungsquellen bieten, momentan eines der größten Hindernisse für die Entwicklung der Wirtschaft, ferner die Wettbewerbsfähigkeit vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen fördern - sagte sie an der Regionalkonferenz der Europäischen Unternehertumsnetzwerks in der Wirtschaftskammer Serbien (PKS).
Der Regionalfonds sollte von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, Europäischen Investitionsbank und Europäischen Investmentfonds gebildet werden, mit der kleineren Beteiligung der Länder aus der Region.
- Serbien hat im Haushaltsplan für das nächste Jahr bereits 300.000 Euro für die Beteiligung an diesem Fonds vorgesehen - sagte Trbović und fügte hinzu, dass die Vorteile für einheimische Unternehmen die staatliche Ausgaben zu diesen Zwecken weitaus übertreffen.
Es handelt sich nicht um eine klassische Finanzierungsform wie Darlehen, sondern um Investitionen in Aktien bzw. um die Beteiligung an Unternehmen und Erbringung von Beratungsdienstleistungen.
Man kann Fördermittel für das Unternehmenskapital, für Garantien und technische Hilfe fordern, sagte Trbović und fügte hinzu, dass es unbekannt ist, wie viel jedes Land aus der Region aus dem Fonds bekommen wird.

- Das Geld ist vor allem für kleine udn mittlere Unternehmen vorgesehen, aber teilweise auch für große Unternehmen - sagte sie. Die Verwaltung des Fonds sollte einem privaten Unternehmen anvertraut werden, das man bald wählen wird.
Das serbische Wirtschaftsministerium erwartet großes Interesse an dieser Finanzierugnsfonds und empfiehlt deshalb Clustern und Business-Verbänden, ihre Mitglieder über den Fonds zu informieren, damit man Projekte rechtzeitig vorbereiten kann.
Das Ziel der zweitägigen Konferenz über Unternehmertum war Erfahrungsaustausch, Beispeiel aus der guten Praxis und Förderung durch Zusammenarbeit, um die Wettbewerbsfähigkeit des KMU-Sektors auf das EU-Niveau zu erhöhen, sagt Miloš Ignjatović, Direktor der Nationalagentur für regionale Entwicklung.
Ignjatović kündigte Workshops zu Themen wie Frauenunternehmertum, Technologietransfer, Cluster, Urheberrecht an.

- Die Vermittlungsdienstleistungen des Europäischen Unternehmertumsnetzwerks in Serbien wurden in diesem Jahr von 460 Unternehmen an 55 internationalen Business-Treffen genutzt. 34 serbische Unternehmen unterzeichneten Verträge über Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern - unterstrich er.
Er erinnerte auch daran, dass das Europäische Unternehmertumsnetzwerk im Rahmen des Programms zur Förderung der Transparenz und Innovation entstanden ist und sich als ein effiientes Instrument zur Förderung von Klein- und Mittelstandsunternemen in 55 Ländern weltweit erwiesen hat.
Kommentare können ausschließlich angemeldete Nutzer eingeben.