Quelle: eKapija | Donnerstag, 21.11.2013.| 03:47
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Erste Elektroautos und Ladestationen in Pančevo - Elektroautos in der Zukunft auch für Bürger

Elektroautos, die Ende Oktober zum ersten Mal auf Straßen in Pančevo erschienen, weckten großes Interesse der Öffentlichkeit und kommunalen Behörden in der Stadt am Fluss Tamiš. Pančevo ist deshalb die erste kommunale Verwaltung in Serbien mit elektrischen Autos und Fahrrädern.

Es handelt sich um eine Spende der italienischen Provinz Ravenna im Wert von 220.000 Euro. Die "Insel für nachhaltigen Verkehr" wurde vor dem Gemeindezentrum montiert.

In einem Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija" erklärt Olga Šipovac, Mitarbeiterin des Sekretariats für Umweltschutz der Stadt Pančev, wie es zu dieser Spende gekommen ist.

- Bei der Vorbereitung eines Vorschlags für die Fortsetzung der zweiten Phase des Projekts für Zusammenarbeit im Rahmen der "Netzwerk der Zusammenarbeit zwischen kommunalen Verwaltungen bei der Entwicklung und Dialog in Südosteuropa, (SEENET), umgesetzt vom italienischen Außenministeriums, schlugen Vertreter der Provinz Ravena das Thema "Anwendung von erneuerbaren Energien" vor. Man hat mehrere Varianten vom Elektroautos bis Nutzung der Sonnenenergie für die Heizung eines öffentlichen Gebäudes, kleine Windkraftanlagen, Fahrradvermietung usw. Die Stadt Pančevo hat sich für einen Vorschlag entschieden, der sich auf die Nutzung der Solarenergei für Elektroautos, weil es sich um etwas Neues bei uns sowie um ein gutes Beispiel für die Nutzung erneuerbarer Energien im Vekehr geht.

Šipovac erklärt uns, dass man auf der "Insel für nachhaltigen Verkehr zwei kleinere Autos - Vierräder chinesischer Produktion aufgestellt hat. Aber ihr Kern, elektrischer Antrieb wurde in Italien bzw. vom Unternehmen "Ggreen Go" aus Livorno erzeugt.

- Es handelt sich um Pkws mit zwei Sitzen, vorgesehen vor allem für den städtischen Verkehr. Die Stadt Pančevo hat im Rahmen dieser Spende auch einen "Renault Kangoo" sowie vier elektrische Fahrräder erhalten.

Diese Autos müssen nach der Entleerung der Batterie acht Stunden aufgeladen werden. Das ist auch nach einer kurzen Fahrt möglich. Eine Ladung reicht für 130-150 km mit der durchschnittlichen Geschwindigkeit aus.

Die Ladestation nutzt Sonnen- und Windenergie.

- Die Ladestation ist mit 9 Photovoltaik-Modulen und drei Windkraftanlagen mit drei Säulen versehen. Die Station bietet einen Platz für die Ladung kleiner Vierräder und einen für Fahrräder. "Renault Kangoo" wird direkt vom Stromnetz aufgeladen werden, in Hinsicht auf die Kapazität der Batterie in der Ladestation bzw. auf die Anzahl der Sonnenstunden bzw. Potenzial des Windes auf diesem Standort - erzählt Šipovac.

Die Ladestation mit Photovoltaik-Modulen und Windkraftanlagen wurde von der italienischen Firma "Giulio Barbieri" aus Ferrara erzeugt.

Die gespendete Ausstattung gehört der Stadt. Mit der Erhöhung der Anzahl der Elektroautos im öffentlichen Verkehr in der Zukunft wird man in Pančevo die Möglichkeit überlegen, die Ladestation Bürgern zur Verfügung zu stellen.

Die Fahrzeuge sollten am Anfang Angestellten der Stadtverwaltung in Pančevo zur Verfügung gestellt werden.

- Wir werden diese Fahrzeuge vor allem dem Sekretariat für Umweltschutz zur Verfügung stellen, für regelmässige Kontrollen eines Systems für die kontinuierliche Überwachung von Stadt Pančevo sowie der Inspektionsbehörde für Umweltschutz. Andere Angestellte der Stadtverwaltung in Pančevo können diese Fahrzeuge nach Bedarf nutzen.

Es gibt keine offizielle Informationen darüber, dass andere Städte Pläne für die Einführung dieses Systems haben. Zuständige in Pančevo behaupten aber, dass viele kommunale Verwaltungen Interesse für das System der Elektroautos zeigen.

Ein ähnlicher Service besteht bereits in größeren Städten in Evropa. In Paris, z.B. schon seit dem vergangenen Jahr.

S.O.

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