Quelle: eKapija | Donnerstag, 15.08.2013.| 15:06
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"Ausländer" in der Regierung - Wer von serbischen Auswanderern die Heimat wiederbeleben könnte?

Der Absolvent der Universität Yale, Lazar Krstić, akzeptierte im Prinzip das Angebot, das Amt des Finanzministers zu übernehmen, erfährt die Belgrader Tageszeitung "Blic". Der Wirtschaftsexperte, der momentan für das New Yorker Büro der Beratungsfirma "McKinsey" arbeitet, sollte zunächst an der Implementierung des bereits beschlossenen Aktionsplans der Regierung Serbiens arbeite. Ab September sollte er neue Maßnahmen vorschlagen, die Serbien ein nachhaltiges Finanzsystem in der kommenden Zeit sichern sollten.

David Đumić, Wirtschaftsexperte und Autor des Buchs "Wirtschaftliche Wiederbelebung Serbiens durch Investitionen der Diaspora", begrüßt diesen Schritt der Regierung Serbiens. Serbische Auswanderer seien, seiner Meinung nach, viel bessere Lösung für die serbische Verwaltung als Ausländer.

- Fast eine Hälfte unseres Volks lebt im Ausland. Jemand hat bereits gesagt "Alles, was wert ist, ist weg von hier". Ich finde diese Behauptung nicht weit entfernt von der Wahrheit, insbesondere wenn es um unsere "Elite" geht - sagt er.

In einem Interview für "eKapija" präsentiert er eine Liste der "interessanten Namen", die zur Wiederbelebung der Wirtschaft in Serbien beitragen könnten.

- Ich bin auch überzeugt davon, dass es noch mehrere hundert und tausend erfolgreiche Menschen in der Diaspora gibt, die, im wahrsten Sinne des Wortes, die zu einem wirtschaftlichen Trendwende beitragen könnten. Wir könnten auch das Projekt "100 Manager aus der Diaspora für Serbien" umsetzen. Es handelt sich um unsere Landsleute, in führenden Positionen in ausländischen Unternehmen, denen wir das Steuer unserer großen öffentlichen und staatlichen Unternehmen überlassen und sie dafür natürlich entsprechend entlohnen würden. Wir könnten ihnen zudem Bonusse für gute Ergebnisse oder die Provision von der künftigen Privatisierung bieten.

Als Berater des serbischen Regierungschefs würde er gern folgende Landsleute sehen: Branko Milanović, Nikolas Čabraja, Ričard Kovačević, Dušan Duk Petrović, Melisa Bin Luburić, Dejan Ilić, Vaso Despotović, Dragan Veljović, Dušan Šiđanski, Milan Puškar, Boris Vukobrat, Slavko Panović.

Sehr hilfreich im Ministerium für Land-, Wasser- und Forstwirtschaft und Umweltschutz könnten Bogdan Maglić, Dušan Vasiljević, Mirko Latinović, Mile Đekić, Vojin Oklopdžija und Laza Kekić sein.

Der Außenminister könnte entsprechende Mitarbeiter in Dušan Šiđanski, Melissa Luburich Bean sowie Alex Mačeski finden, glaubt er.

Slavko Panović wäre eine gute Lösung für das Innenministerium, Nicolas Čabraja für das Verteidigungsministerium und Richard Kovačević, Nikola Petrović, Dušan Đuk Petrović, Vaso Despotović, Dragan Veljović, Boris Vukobrat für das Wirtschaftsministerium.

Gute Berater für das Finanzministerium könnten Branko Milanović und Steve Pejović, für das Gesundheitsministerium Jasmina Vujić und Kosta Savić, für das Justizministerium Lidija Basta Fleiner und für das Kultusministerium Marina Abramović und Vladimir Veličković sein.

Dejan Ilić, Bogdan Maglić und Mladen Selak könnten dem Bildungsminiserium und Veselin Mitrović, Jelena Božilović und Gojko Lalić dem Gesundheitsministerium helfen.

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