Quelle: Beta | Mittwoch, 03.07.2013.| 16:10
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EBRD gründet Fonds für Förderung erneuerbarer Energien im Westbalkan II

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) startete einen Fonds für Förderung erneuerbaren Energien im Westbalkan II (WeBSEFF II) mit dem Ziel, durch Investitionen in die Energieeffizienz und erneuerbare Energien das Energieangebot in der Region zu verbessern.

Der Fonds im Wert von 75 Mio. Euro deckt Serbien, Montenegro, Mazedonien, Kroatien und Bosnien und Herzegowina (BiH), teilte die EBRD mit.

Der WeBSEFF II sollte die Darlehen der Europäischen Union für Programme der technischen Zusammenarbeit und Investitionsförderungen in Höhe von 11,5 Mio. Euro überwachen.

Darlehen im Rahmen dieses neuen Programms stehen privaten Unternehmen, Stromanbietern, Gemeinden und Behörden, zuständig für die Erneuerung von öffentlichen Gebäuden, zur Verfügung.

WeBSEFF II ist Nachfolger des Programms WeBSEFF I, gestartet im April 2009.

Das erste Darlehen im Rahmen WeBSEFF II wurde der Raifeissen Bank BiH (5 Mio. Euro) bewilligt. Das Darlehen sollte dem Kreditgeber ermöglichen, die Finanzierung der Energie-Nachhaltigkeit in Bosnien und Herzegowina zu erhöhen.

In Hinsicht auf die kontinuierlich steigenden Energiepreise sei es unausweichlich, in die Erhöhung der Energieeffizienz zu investieren, unterstreicht der EBRD-Präsident, Suma Chakrabati.

- Hohe Energiepreise stellen eine zusätzliche Belastung für die Wirtschaft dar. Die Erhöhung der Energieeffizienz und Investitionen in erneuerbare Energien sind, meiner Meinung nach, eien effiziente Antwort auf diese Herausforderung - sagte Chakrabarti bei der Gründung des neuen Fonds.

Potenziale für Investitionen in die Erhöhung der Energieeffizienz in der Region Westbalkan waren bisher ungenutzt, heißt es in der Mitteilung der EBRD, die zugleich auf verschiedene Hindernisse am Markt dafür hinweist.

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