Quelle: Tanjug | Mittwoch, 29.05.2013.| 11:03
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Zwei Sanierungspläne für "Jugoremedija"

Das Handelsgericht in Zrenjanin erhielt zwei Sanierungspläne für das insolvente Pharmaunternehmen "Jugoremedija", sagte der Konkursverwalter Radovan Savic heute in einem Interview für die Presseagentur "Tanjug". Er hat das Gericht auch um eine zusätzliche Frist vo n60 Tagen für die Vervollständigung der Pläne gebeten.

Am letzten Tag der gesetzlichen Frist reichten die Hypo Alpe-Adria Bank und die tschechische Firma "Eurofarm" aus Prag einen gemeinsamen Sanierungsplan, während der zweite vom Konkursverwalter erstellt wurde.

Savic erwartet, dass der Konkursrichter die beschriebenen Vorschläge akzeptiert und eine zusätzliche Frist für die Vervollständigung der Pläne bewilligt, um die Pleite zu vermeiden.

Die Gläubiger fordern insgesamt 2,83 Mrd. Dinar vom Pharmaunternehmen "Jugoremedija", das wurde vom Handelsgericht festgestellt. Der Konkursverwalter bestreitet die Forderungen in Höhe von 929 Mio. Dinar. Die Gläubiger haben Recht auf die Berufung und können ihre Ansprücke durch regelmäßigen Rechtsstreit vor dem Handelsgericht beweisen.

Der größte Gläubiger ist die Hypo Alpe-Adria Bank. Der Präsident des Gläubigerausschusses Vladiir Pecikoza und der Präsident der Gläubigerversammlung Branislav Markus wandten sich heute durch einen offenen Brief an Staatsbehörden und die Öffentlichkeit.

Sie erinneren im Brief noch einmal an die ungesetzliche Privatisierung von "Jugoremedija" und schlagen Maßnahmen für die Rettung des Unternehmens vor dem Konkurs vor.

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