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Nationalmannschaft bekommt Verstärkung - Briten helfen beim Bau des serbischen Nationalstadions für EURO 2020

Quelle: eKapija Donnerstag, 28.02.2013. 17:10
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Podeli

Das serbische Team für den Bau eines Stadions für die Nationalmannschaft hat eine Verstärkung bekommen. Einer der weltweit führenden "Torjäger" in diesem Bereich - britisches Unternehmen "Mace" - sollte dem Serbischen Fußballverband FSS bei der Umsetzung dieses Projekts helfen.

Die Fans der wichtigsten Nebensache der Welt haben seit kurzem einen Grund mehr, auf den Bau eines nationalen Fußballstadions zu hoffen. Die UEFA-Entscheidung, dass die Europameisterschaft 2020 in 13 Ländern stattfindet, ermutigte die Führungskräfte des Serbischen Fußballverbandes, die Realisierung dieses wichtigen Projekts zu bechleunigen. Unser Land braucht ein Stadion im Einklang mit den höchsten Normen umd die Kriterien für die Veranstaltung der Europameisterschaft zu erfüllen.

In Hinsicht darauf, dass es um ein wichtiges Projekt geht, das der Staat finanziell nicht unterstützen kann, musste der Fußballverband Serbiens einen Partner im Privatsektor finden, bereit, in den Bau eines Nationalstadions zu investieren. Serbien kann nur auf diese Weise einen modernen Sportkomplex bekommen, nach einem europäischen Modell, also nicht nur für Fußball, sondern auch für andere Sportarten, aber auch für unterschiedliche Kultur- und Musikveranstaltungen. Also Komplex, der 365 Tage im Jahr arbeiten könnte.

Der Fußballverband Serbiens und "Mace" unterzeichneten gestern in Belgrad einen Vertrag über geschäftlich-technische Zusammenarbeit am Projekt "Nationalstadion Serbiens". Das Projekt hat die Botschaft Großbritanniens unterstützt. Vor der Präsentation des Projekts des Nationalstadions muss man mögliche Standorte wählen, eine Durchführbarkeitsstudie und einen Ideenentwurf erstellen lassen.

Das Unternehmen "Mace" ist, unter anderem, als Projektmanager der Olympischen Spiele in London bekannt. Der Fußballverband Serbiens ist mehr als zufrieden mit dieser Partnerschaft. Mehr Details über das Projekt des Nationalstadions kann man nach der Versammlung des Fußballverbandes am 7. März erwarten, erklärt Aleksandar Boskovic, Pressesprecher des serbischen Verbandes für das Wirtschaftsportal "eKapija".

Die Tatsache, dass der Fußballverband Serbiens genug Zeit für die Verhandlungen mit Investoren und dem Staat hat, ist auch eine gute Nachricht. Kandidaten für die Organisation der Europameisterschaft EURO 2020 müssen sich spätestens bis 20. April 2014 anmelden. Der Fußballverband Serbiens muss UEFA bis dann eine abgestimmte Durchführbarkeitsstudie, Projektkonzept und Beweise für die gesicherte Finanzierung des Projekts zustellen.

Der Direktor des Belgrader Unternehmens "Solidity Real Estate" Jovica Jakovac sagt für "eKapija", dass die Teilnahme eines privaten Investors an der Umsetzung des Projekts eine gute Idee darstellt. Serbien kann dadurch einen mehrzweckigen und zugleich wirtschaftlich nachhaltbaren Komplex bekommen, glaubt er.

Außer für Fußball können auf diesem Stadion auch andere Sportveranstaltungen organisiert werden, wie Motorradrennen oder Rugby-Spiele, aber auch Konzerte u.Ä., sagt unser Gast.

- Der Investor würde neben dem Stadion auch andere kommerzielle Objekte bauen - wie Einkaufszentrum, Restaurants, Kaffehäuser, Wohngebäude ... Der Komplex wäre dadurch mehr rentabel und langfristig nachhaltig und das ist von großer Bedeutung im 21. Jahrhundert - erklärt Jakovac.

Wo sollte man bauen?

Eine der Fragen, die das größte Interesse von Fußballfans geweckt hat, ist der Standort des künftigen Nationalstadions. Potenzielle Standorte müssen vor der Präsentation des Projekts gewählt werden, aber die defininitive Entscheidung können nur Investoren treffen.

Es sei realistisch zu erwarten, dass man sich für einen Standort in der Hauptstadt oder ihrer Umgebung entscheiden werde, genauso wie in anderen europäischen Ländern, glaubt der Direktor von "Solidity Real Estate".

- Einer der möglichen Standorte ist Stara Pazova, wo wir bereits das "Haus des Fußballs" errichtet haben. Dort gibt es genung entsprechende Baugrundstücke und man hat bereits eine Zone für Sportanlagen vorgesehen. Dort sollt es keine Probleme mit dem Erwerb der Baugenehmigung geben.

Dieser Standort wäre, seiner Meinung nach, ideal für den Bau eines Hotels oder Vergnügungsparks, meint Jakovac.

Wenn es um die serbische Hauptstadt geht, glaubt Jakovac, dass Standorte in der Nähe des Belgrader Flughafens oder der künftigen Brücke Zemun-Borca sehr attraktiv sein können, genauso wie das rechte Donauufer bzw. der Raum des Hafens Belgrad.

- Es handelt sich um, meiner Meinung nach, ideale Standorte, aber in Hinsicht auf die ungeklärte Eigentumsverhältnisse um am schwersten realisierbar. Durch den Bau eines Fußballstadions können wir diesen Stadtteil wiederbeleben, genauso das, was man in London mit dem East End gemacht hat. Dort wurden das olympische Stadion, O2-Arena und olympisches Dorf für die Olympische Spiele 2012 gebaut, sowie das größte Einkaufszentrum in Großbritannien.

Man sollte nicht die Möglichkeit der Rekonstruktion der Stadien von Fußballvereine "Partizan", "Crvena Zvezda", "OFK Beograd" oder "Rad" vergessen. Eigentumsverhältnisse könnten sich aber auch in diesen Fällen als große Hindernis erweisen, so Jakovac.

Die definitive Entscheidund kann aber nur potenzieller Investor treffen. Seine Entscheidung wird sicher davon abhängen, was er neben dem Stadion bauen will.

- Es ist logisch, dass Investor ein Einkaufszentrum oder eine große Wohnanlage lieber in Belgrad als in einer kleineren Stadt bauen würde - glaubt unser Gast.

M.S.

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