Quelle: Beta | Freitag, 11.01.2013.| 10:44

Vertrag über russischen Kredit für Serbische Bahn im Wert von 800 Mio. Dollar unterzeichnet

Der serbische Finanz- und Wirtschaftsminister Mladjan Dinkic und sein russischer Kollege Anton Siluanow unterzeichneten heute in Moskau einen Vertrag über staatlichen Exportkredit für das serbische Eisenbahnverkehrsunternehmen "Zaleznice Srbije" im Wert von 800 Mio. US-Dollar.

Der Kredit ist, vertragsgemäß, für die Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur in Serbien vorgesehen, für den Bau und Elektrifizierung eines 16 km langen Gleises er Strecke Belgrad-Pancevo sowie für den Bau der 68 km langen elektrifizierten eingleisigen Strecke Valjevo-Loznica vorgesehen.

Mit dem Kredit sollte die Rehabilitierung von sechs Teilstrecken des Eisenbahnkorridors 10 - insgesamt 111 km, die Modernisierung der Strecke Belgrad-Bar und der Erwerb von Diesellokomotiven aus Russland finanziert werden.

Der Kredit steht Serbien fünf Jahre zur Verfügung, ab dem Inkrafttreten des Kreditabkommens. Die Frist kann nach Bedarf verlängert werden.

Der Zins sollte ab dem Start berechnet und vierteljährlich bezahlt werden. Der feste Zinssatz beträgt 4,1% jährlich.

Das Abkommen sei von großer Bedeutung für die Entwicklung der Infrastruktur in Serbien, weil es die Rekonstruktion der wichtigsten internationalen Eisenbahnverbindunen ermögliche, erklärte Dinkic nach der Unterzeichnung.

Das Abkommen werde zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Geschäftsleuten aus beiden Ländern beitragen, glaubt Siluanow.

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