Quelle: eKapija | Mittwoch, 18.07.2012.| 16:40
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DANUBE FOODS GROUP: Ohne Kündigungen in der Molkerei in Novi Sad

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Kein einziger Mitarbeiter der Molkerei in Novi Sad sei gekündigt worden, gab heute die koorporative Direktorin der "Danube foods group" Svetlana Glumac bekannt.

- 45 von 76 Arbeitern, die im geschlossenen Raum der Molkerei gearbeitet hatten, haben sich heute für die Umsetzung in die Produktionsstätte in Belgrad (Padinska Skela) oder in der Molkerei in Subotica gemeldet. Acht von ihnen haben sich für die freiwilliste Kündigung und Abfindung entschieden und 23 werden mit der definitiven Entscheidung bis Donnerstag warten - sage sie.

- Mitarbeiter, die bis Donnerstag keine der gebotenen Alternativen wählen, sollten im Einklang mit dem gültigen Gesetz behandelt werden. Wir werden ihnen Abfindungen, weitaus über den gesetzmässigen Mindestwert und Tarifvertrag auszahlen - hob Glumac in einer Mitteilung für das Wirtschaftsportal "eKapija" hervor.

Sie erwarte, dass alle Arbeiter eine der gebotenen Möglichkeiten in den folgenden zwei Tagen wählen werden.

- Die Möglichkeit der Auswahl beweist, dass sich die "Danube foods group" im Falle der Produktionseinstellung wegen der Unrentabilität um ihre Mitarbeiter kümmert und ihnen eine Auswahl bieten kann - so Glumac.

Die Schließung der weniger effizienten Produktionsanlagen zugunsten den besseren ist ein logischer Schritt, insbesondere, wenn man dabei zu keiner Kündigung kommt, heißt es in der Mitteilung.

- Ich muss betonen, dass "Salford" seit dem Einstieg in den serbischen Markt mehr als 120 Mio. Euro in nur eines seiner Unternehmen ("Imlek") investiert hat, um die Arbeitsbedingungen und die Qualität der Fertigprodukte zu verbessern. Wir begreifen deshalb die Aufregung in der Öffentlichkeit wegen unserer jüngsten Entscheidungen nicht, insbesondere in Hinsicht darauf, dass alle Arbeitsplätze gerettet sind - hob Glumac hervor.

Der Gewerkschaftspräsident Saša Nikolić beschuldigte "Salford" gestern an einer Pressekonferenz der Schließung der Molkerei in Novi Sad und anderer in Serbien sowie der systematischen Zerstörung der Milchwirtschaft in Serbien. Der Direktor von "Salford" in Serbien Slobodan Petrović lehnte diese Behauptungen als unbegründet ab.

Die Provinzregierung versprach gestern, "sich um entlassene Mitarbeiter der Molkerei in Novi Sad zu kümmern".

- Die Provinzregierung hat nicht Recht, sich in die Geschäftspolitik des privaten Investmentfonds "Salford" einzumischen. Wir müssen uns zunächst um Problem mit der Beförderung von 70 Beschäftigten kümmern, die künftig in Molkereien in Subotica und Padinska Skela arbeiten werden - erklärte gestern Miroslav Vasin, Provinzsekretär für Wirtschaft und Arbeit.

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