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Ein neuer Hafen an der Donau - "TE-KO Kostolac" beginnt 2013 mit dem Bau eines Hafens im Wert von 21 Mio. Euro

Quelle: eKapija Freitag, 23.03.2012. 15:54
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("TE-KO Kostolac")

Im Rahmen eines neuen Investitionszykluses der Wärmekraftwerke und Bergwerke "TE-KO Kostolac" sollte ein Hafen am Donaukanal gebaut werden. Die erste Phase der Modernisierung der Wärmekraftwerke in Kostolac, finanziert mit einem chinesischen Kredit, beginnt im April dieses Jahres. Der Baubeginn für den Hafen wird 2013 erwartet.

Der Hafen im Wert von 21 Mio. Euro sollte in zwei Phasen gebaut werden. Nach der Vervollständigung von Projekt und technischen Unterlagen und ersten Vorbereitungen könnte das Vergabeverfahren Ende dieses Jahres ausgeschrieben werden.

- In der ersten Phase sollte hier ein industrieller Hafen für die Wärmekraftwerke und Bergwerke "TE-KO Kostolac" gebaut werden - spätestens bis 2014. 13 Mio. Euro sind für diese Phase vorgesehen. Wir werden demnächst einen öffentlich-kommerziellen Hafen bauen lassen - im Wert von 8 Mio. Euro - erklärte Mag. Nebojša Mišic, Leiter der Direktin für die Verbesserung der Produktion in "TE-KO Kostolac" in einem Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija".

Aufgrund einer Rentabilitätsstudie und des Generalprojekts (2012) wurde ein Standort am Kühlungskanal für das Wärmekraftwerk "Kostolac A" gewählt, dem Kraftwerk gegenüber, der früher als Landungsort für Schiffe genutzt wurde. Das Projekt des Hafens und die Rentabilitätsstudie wurden von "Ehting" und dem Verkehrsinstitut CIP erstellt.

- Der Kanal, an dem wir den Hafen bauen werden, wurde für die Versorgung des Wärmekraftwerks "Kostolac A" mit Kühlwasser genutzt. Der Hafen wird uns, vor allem, für die Lieferung von Ausstattung und Entsorgung von Gips, Asche und sonstigen Stoffen dienen. In Hinsicht darauf, dass der Standort die Erweiterung des Industriehafens erlaubt, möchten wir einen Teil für die kommerzielle Nutzung bis 2020 bauen lassen - erzählte Dragomir Jevtic, Architekt aus der Belgrader Firma "Ehting" für "eKapija".

In der Umgebung des Wärmekraftwerks gebe es viele Interessenten für die Wiederbelebung dieser Wasserstraßen, insbesondere unter Landwirten. Die zweite Phase könnt durch öffentlich-private Partnerschaft realisiert werden.

Man überlegte früher die Möglichkeit, den Hafen Touristen zur Verfügung zu stellen - jenen, die die archäologischen Fundstätte "Viminacium" besuchen - aber so etwas sei, laut Jevtic, unmöglich.

- Derselbe Hafen kann einfach nicht dem Wärmekraftwerk und Touristen gleichzeitig zur Verfügung gestellt werden, vor allem wegen der Sicherheit. Am Anfang des Kanals kann aber ein besonderer Landungssteg für touristische Schiffe gebaut werden - so Dragomir Jevtic.

Nach der ersten Phase, die 2014 zu Ende zu führen ist, könnten hier 300.000 t unterschiedlicher Materialien jährlich umgeschlagen werden. Diese Menge könnte nach 2020 auf 500.000 t steigen.

Modernisierung von "Kostolac"

345 Mio. US-Dollar sollten in die Revitalisierung des Wärmekraftwerks "Kostolac B" investiert werden. 293 Mio. US-Dollar entfallen auf einen Kredit der chinesischen Exim Bank und die Elektriztitätswirtschaft Serbiens hat restliche 52 Mio. US-Dollar selbst verschafft.

In der ersten Phase der Modernisierung sind vier Projekte umzusetzen - Fortsetzung der Revitalisierung des Kraftwerkblocks B2, Revitalisierung des Blocks B1, Bau eines Entschwefelungssystems und von zwei 22 km langen Industriegleisen von der Bahnstation Stig bis "TE Kostolac B" und Hafen am Kanal in Kostolac.

Suzana Obradović

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