Quelle: Tanjug | Montag, 16.01.2012.| 03:28
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"Lidl" analysiert Standorte für seine ersten Supermärkte in Serbien

"Lidl" könnte bald in unseren Markt einsteigen, genauso wie noch einige ausländische Einzelhandelsketen, behauptet der Staatssekretär des serbischen Handelsministeriums Vladimir Matović.

Er bestätigte, dass Lidl eine Firma in Serbien registriert habe sowie dass die deutsche Handelskette die Standorte für seine Supermärkte in serbischen Städten analysiere. Er glaubt, dass man nicht lange auf den Baubeginn warten werde.

- Wir glauben, dass andere Handelskette bald Interesse für den serbischen Markt zeigen werden. Unser Markt ist offen für ausländische Investitionen in diesem Sektor, unser Rechtsrahmen ist im Einklang mit den europäischen Normen. Wir werden die Aktivitäten an unserem Markt weiterhin fordern, um neue Investoren anzulocken - sagte Matović.

Investitionen anderer großer Handelsketten in Serbien sind willkommen. Die Verschärfung des Wettbewerbs wird sich sicher positiv auf die Preispolitik und Handelsspannen in Serbien auswirken.

Matović wies auf das Beispiel der belgischen Handelsgruppe Delhaize hin, die im Vorjahr die serbische Handelskette "Delta Maxi" für 934 Mio. Euro gekauft und durch neue Methoden die Qualität der Dienstleistungen bereits erhöht hat. Das sollte als Herausforderung auf seine Mitbewerber wirken.

- Gemeinsam mit der Übernahme von "Delta Maxi" haben die Investitionen im Handelssektor im Vorjahr den Wert von 1 Mrd. Euro überstieen - sagte der Staatssekretär und errinnerte an den zweiten Investorm "Mercator-S" mit 57 Mio. Euro.

Ihnen folgt die deutsche Kette "Metro" mit Investitionen in Höhe von 21 Mio. Euro und erst dann einheimische Einzelhändler wie DIS (11 Mio. Euro), "Univerexport" (5 Mio. Euro) und SOS marketi (150.000 Euro).

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