Quelle: eKapija | Freitag, 15.07.2011.| 12:31
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Fremd ist noch immer süßer - Wenig Aufträge für serbische Werften

"Aquarius 320" aus der Werft "Tri princeze"
"Aquarius 320" aus der Werft "Tri princeze"
(Yacht von Filip Zepter)

Hätte man 90.000 Euro, würde man, zunächst, eine Wohnung in Belgrad kaufen. Jene, die bereits eine Wohnung in der Hauptstadt besitzen und zusätzliche 90.000 Euro haben, würden sich eine Yacht im Ausland kaufen, erfahren wir von einem einheimischen Boot- und Schiffbauer. Einheimische und ausländische Reiche haben auch in diesem Sommer mit ihren luxuriösen Wasserfahrzeugen geprahlt - man konnte an der Adria Yachten und Boote im Wert bis 340 Mio. Euro sehen. Wir in "eKapija" möchten wissen, ob und wie viel die in Serbien gebaute Yachten und Boote geschätzt sind.

Zuständige in der Werft Begej machen sich keine Sorgen um einheimische Käufer, weil sie Yachten für ausländische Kunden herstellen. Die luxuriöse Yacht "Sharq-Explorer", 23,85 x 5m, 3,75 m hoch und mit dem maximalen Tiefgang von 1,2 m und Geschwindigkeitvon 8,5 Kn wurde in der letzten Woche an den Kunden in den Niederlanden geliefert.

"Aquarius 320" aus der Werft "Tri princeze"
"Aquarius 320" aus der Werft "Tri princeze"
("Sharq-Explorer" aus der Werft "Begej")

Es handelt sich um die zweit Yacht gebaut in dieser Werft, nach dem Vorbild der ersten. Das Wasserfahrzeug wurde so gestaltet, damit man sie als Haus und Büro auf dem Wasser nutzen kann. Sie hat auch gute Segeleigenschaften. Trotz ihrer Größe ist sie leicht zu steuern, behauptet man in der Werft in Zrenjanin.

- Große Fenster, Salon und Terasse im oberen Teil des Decks wurden so gestaltet, um Käufer den maximalen Spaß zu bieten. In der unteren Etage gibt es zwei gemütliche Zimmer mit einem Bad für die Erholung - erklärt man in "Begej".

Alle Erzeugnisse der Werft "Begej" sind für den niederländischen Markt bestimmt. Aufträge aus den Niederländen werden von der Gruppe "Mercurius" vermittelt, die Fertigprodukte aus Serbien weiter verkauft.

"Aquarius 320" aus der Werft "Tri princeze"
"Aquarius 320" aus der Werft "Tri princeze"
(Interieur der Yacht "Sharq-Explorer")

Yachten wie "Sharq- Explorer" kosten zwischen 75.000 - 1.200.000 Euro, abhängig von der Innenausstattung und dem Zubehör.

In der Werft "Tri princeze" (dt. Drei Prinzesinnen) unweit von Novi Sad erfahren wir, dass die teuerste Yacht, die man hier bisher gebaut hat, 60.000 Euro gekostet hat. Sie wurde an einen Kunden aus Serbien verkauft.

- "Aquarius 320" ist Kreuzschiff, bestimmt für mehrtägige oder Wochenend-Fahrten auf Binnenwasserstraßen. Die Yacht hat alle Erwartungen des Nutzers erfüllt - sie ist sicher, komfortabel und leicht zu steuern. Mit einer Länge von 9,6 m und Breite von 2,45 m, Kabine mit Wohnraum und Terasse garantiert sie schöne Momente bei unterschiedlichen Wetterbedingungen in der ganze Saison. Der Tiefgang von nur 0,35 m ermöglicht Besitzern die schönsten Flussinseln zu besuchen. Motoren von 10-50 PS garantieren einen geringeren Kraftstoffverbrauch.

Die teuerste Yacht gebaut in der Werft "Plavi horizonti" (dt. Blaue Horizonte) in Zemun kostete ca. 65.000 Euro, erfährt "eKapija". Sie wurde nach dem Werft "Plavi horizonti" genannt. Sie ist 15 m lang und im Auftrag eines "Herrn aus Neu Belgrad" gebaut.

"Aquarius 320" aus der Werft "Tri princeze"
"Aquarius 320" aus der Werft "Tri princeze"

Der Boothersteller "Premix" aus Titel hat keine Yachten in seinem Sortiment, kann aber das Boot "Panonka" bieten, vorgesehen für mehrtägige Fahrten auf Flüssen, Seen und Meeren. Die Kabine ist große genug, um die Innenausstattung nach Wunsch des Kunden zu ermöglichen. Das Boot ist 7,7 m lang, 2,6 m breit, 2,8 m hoch, mit einem Tiefgang von 0,65 m und es ist 1 t schwer.

Es gibt keinen Markt für Yachten in Serbien, behauptet Milan Kosovac, Direktor von "Premix" im Interview für "eKapija". Ihr Preis hier wäre zu niedrig und jene, die Geld haben, kaufen lieber im Ausland.

- Die Produktionsaufnahme ist sehr teuer. Sogar wenn wir Geld für solche Investition hätten, wäre es schwer Käufer zu finden.

Der Inhaber des Unternehmens "Odisej" hat uns gestanden, dass Aufträge für den Bau von luxuriösen Wasserfahrzeugen nur selten kommen. Es geschieht, dass man hier und dort etwas baut, aber die Anzahl ist unbedeutend. Und das illustriert am besten den Zustand im Schiffsbau in Serbien.

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