NavMenu

Gaspipeline von Serbien nach Bulgarien wurde in den Probebetrieb genommen – Sie wird 60 % des jährlichen Gesamtverbrauchs Serbiens sichern

Quelle: Beta Sonntag, 10.12.2023. 16:50
Kommentare
Podeli
Abbildung (FotoSergBob/shutterstock.com)Abbildung
Die Gasverbindungsleitung Serbien-Bulgarien wurde in der Mess- und Regelstation in Trupale bei Niš in den Testbetrieb genommen. An der Zeremonie zum Beginn der Arbeiten nahmen der Präsident Serbiens Aleksandar Vučić, der Präsident Aserbaidschans Ilham Aliyev, der Präsident Bulgariens Rumen Radev und der Leiter der EU-Delegation in Serbien Emanuele Giaufret teil.

Vučić sagte bei dem Treffen mit den Präsidenten Bulgariens und Aserbaidschans, dass die Inbetriebnahme der Verbindungsleitung, die Gas von Aserbaidschan nach Serbien liefern und eine Diversifizierung und eine Alternative in der Gasversorgung sicherstellen würde sowie dass dies in Zukunft ein großer Schritt in Bezug auf Energiesicherheit Serbiens sein werde.

Ilham Aliyev sagte, dass die persönliche Freundschaft der Präsidenten Aserbaidschans und Serbiens zur Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der beiden Länder beigetragen hätte, die strategische Partner seien. Er fügte hinzu, dass er davon überzeugt sei, dass die Verbindungsleitung zur industriellen Entwicklung Serbiens sowie zur Energiesicherheit Serbiens und Bulgariens, aber auch ganz Europas beitragen werde.

– Serbien ist das neunte europäische Land, in das Gas aus Aserbaidschan exportiert wird – sagte Aliyev.

Rumen Radev sagte, die Verbindungsleitung sei ein Symbol für die wachsenden technologischen Kapazitäten und die erfolgreiche und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Serbien, Bulgarien und Aserbaidschan.

Diese Zusammenarbeit führt zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum der Region und ist Ausdruck des Willens, gemeinsam unsere europäische Zukunft aufzubauen – sagte Radev.

Er fügte hinzu, dass die Verbindungsleitung dazu beitragen würde, das Interesse an Investitionen in der Region zu steigern.

Laut Radev habe der Krieg in der Ukraine die Länder zu mehr Solidarität und einer verbesserten Zusammenarbeit gezwungen.

Emanuele Giaufret sagte, dass sich Serbien mit der Verbindungsleitung an die EU angeschlossen und den Bedarf an Kohle und damit auch die Umweltverschmutzung verringert habe.

– Diese Verbindungsleitung ist Teil der Gesamtunterstützung der EU für den Energiesektor Serbiens und für die Beendigung der Abhängigkeit Serbiens von russischem Gas – betonte er.

Die Ministerin für Bergbau und Energie Serbiens, Dubravka Đedović Hadanović, sagte, dass es keine Eile gegeben habe, den Bau der Gaspipeline vor den für den 17. Dezember geplanten Wahlen abzuschließen, sondern dass man die Energiesicherheit für die Wirtschaft und die Bürger von Serbien für diese Wintersaison gewährleisten wollte.

Die Gaspipeline ist wichtig für die Positionierung Serbiens bei der Gasversorgung Mittel- und Osteuropas – sagte sie.

Der Bau der 109 Kilometer langen Gaspipeline von Niš nach Dimitrovgrad dauerte 12 Monate. Die Gesamtlänge der Gaspipeline von Novi Iskar in der Nähe von Sofia nach Niš beträgt 170 Kilometer, während sich der Wert der Arbeiten auf 85,5 Millionen Euro beläuft. Der Zuschuss der Europäischen Union für den Bau der Gaspipeline beträgt 49,6 Mio. EUR, und die Europäische Investitionsbank genehmigte Serbien ein Darlehen von 25 Mio. EUR für den Teil der Gaspipeline, der durch Serbien verläuft.

Für die Realisierung des Projekts stellte Serbien 15 Millionen Euro und 7,5 Millionen Euro für die vorbereitenden Arbeiten und die Gestaltung bereit.

Gas macht 13 % des Primärenergieverbrauchs in Serbien aus und konnte bisher nur an zwei Einspeisepunkten bezogen werden, über die Gaspipeline Balkan Stream aus Bulgarien und über die Gaspipeline aus Ungarn.

Die neue Gasverbindungsleitung wird die Übertragung von 1,8 Milliarden Kubikmetern Erdgas pro Jahr ermöglichen, was 60 % des gesamten Jahresverbrauchs Serbiens ausmacht. Auf der Strecke wird es drei Mess- und Regelstationen für Gas in Bela Palanka, Pirot und Dimitrovgrad geben, die auch diesen drei Städten Zugang zu Gas ermöglichen. Serbien hat das Verbindungsabkommen mit Bulgartransgaz und das Handelsabkommen über die Lieferung von bis zu 400 Millionen Kubikmetern Gas aus Aserbaidschan bis Ende 2024 unterzeichnet.

Kommentare
Ihr Kommentar

Naš izbor

Die wichtigsten Nachrichten

17.01.2024.  |  Industrie, Bauwirtschaft

Neues Industriegebiet in Šimanovci soll ausgerüstet werden – Planer für den Bau von Verkehrswegen entlang der Autobahn Belgrad-Zagreb gesucht

17.01.2024.  |  Bauwirtschaft, Tourismus, Sport, Kultur

In Niška Banja wird ein Fußballkomplex auf einer Fläche von 6,7 Hektar entstehen – „Mini Pazova“ wird über vier Spielfelder, Tribünen, ein Verwaltungsgebäude usw. verfügen

17.01.2024.  |  Bauwirtschaft, Tourismus, Sport, Kultur

16.01.2024.  |  Bauwirtschaft, Verkehr

Staat annulliert Entscheidung über die Auswahl eines strategischen Partners für den Bau der südliche Umgehungsstraße um Valjevo

16.01.2024.  |  Bauwirtschaft, Verkehr

23.02.2024.  |  Energie

Große Pläne von OIE Srbija für dieses Jahr – Neue Auktionen, Konferenz OIE SRBIJA 2024

23.02.2024.  |  Energie

17.01.2024.  |  Industrie, Gesundheitswesen

Feierliche Eröffnung der Kompetenzzentren in Kragujevac für Frühjahr geplant – Offizielle Inbetriebnahme im Juni

17.01.2024.  |  Industrie, Gesundheitswesen

23.02.2024.  |  Finanzen

Wert der Exporte der 15 größten Exporteure in Serbien beträgt 7 Milliarden Euro - Wer sind die Größten im Jahr 2023?

23.02.2024.  |  Finanzen

Vollständige Informationen sind nur für gewerbliche Nutzer/Abonnenten verfügbar und es ist notwendig, sich einzuloggen.

Sie haben Ihr Passwort vergessen? Klicken Sie HIER

Für kostenfrei Probenutzung, klicken Sie HIER

Verfolgen Sie Nachrichten, Angebote, Zuschüsse, gesetzliche Bestimmungen und Berichte auf unserem Portal.
Registracija na eKapiji vam omogućava pristup potpunim informacijama i dnevnom biltenu
Naš dnevni ekonomski bilten će stizati na vašu mejl adresu krajem svakog radnog dana. Bilteni su personalizovani prema interesovanjima svakog korisnika zasebno, uz konsultacije sa našim ekspertima.