Quelle: eKapija | Donnerstag, 10.03.2011.| 14:51
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"Isomat" nahm ein neues Werk in Šimanovci im Wert von 8 Mio. Euro in Betrieb - Herstellung von pulverförmigen Baumaterialien ab dem 9. März

Der griechische Hersteller von Baumaterialien "Isomat" hat noch vor sechs Jahren eine Niederlassung in Serbien eröffnet. Ende des vergangenen Jahres baute das Unternehmen eine Fabrik im Wert von 8 Mio. Euro in Šimanovci, ausgestattet mit den völlig automatisierten und modernsten Verpackungsanlagen.

Die ersten Erzeugnisse aus der Fabrik in Šimanovci - flüssige Baumaterialien - wurden bereitss auf den Markt gebracht. Die Herstellung von pulverförmigen Baumaterialien beginne am 9. März, kündigte der Generaldirektor vin "Isomat" in Serbien, Spiridon Vlahos, in einem Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija" an.

Die neu gebaute Fabrik hat "enorme" Produktionskapazitäten - 250 t Baumaterial in acht Stunden (pulverförmige Baumaterialien) bzw. 40 t täglich (flüssige Baumaterialien).

Man hat bereits 29 Arbeiter eingestellt, will aber diese Anzahl auf 35 erhöhen.

Das 1980 in Griechenland gegründete Unternehmen "Isomat" ist auf die Herstellung von folgenden sechs Kategorien spezialisiert: Wasserdämmstoffe, Zusatzstoffe für Beton und Mörtel, Klebstoffe für Fliesen, Reparatur- und Lackmaterial, Farben, Fertigmörtel und industrielle Fußbodenbeläge.

"Isomat" besitzt entsprechende Zertifikate für Design, Entwicklung, Herstellung und Vertriebsart und wendet ein Qualitätskontrollsystem nach der Norm ISO 9001 seit 1999 an.

Seine Erzeugnisse tragen das Kennzeichen CE aufgrund der Voraussetzungen der europäischen Norm EN12004:2001+A1:2002. Das Kennzeichen garantiert, dass solche Erzeugnisse alle EU-Richtlinien für die Qualität von Bauprodukten erfüllen.

Das Unternehmen hatte bisher nur eine Fabrik in Thessaloniki. Auf die Frage, warum sie Serbien für den Standort ihres ersten ausländischen Werks gewählt haben, antwortete Vlahos:

- Wir betrachten Serbien und Belgrad als Zentrum der Region. Unser Unternehmen ist bereits präsent in Kroatien, Montenegro, Slowenien und Ungarn... Wir wollen diese Märkte künftig mit Erzeugnissen aus der Fabrik in Simanovci versorgen. Wir bereiten uns auch für den Einstieg in den russischen Markt vor.

Das Freihandelsabkommen mit Russland war eine der wichtigsten Gründe für die Eröffnung eines Werks in Serbien. "Isomat" hat noch vor 3-4 Jahren versucht, den russischen Markt zu erschließen, aber der Versuch war erfolglos.

Der Einstieg in den russischen Markt sollte schon in diesem Jahr stattfinden.

Pläne und Krise

"Isomat" ist der führende Hersteller von Baumaterialien in Griechenland. Es handle sich, laut Vlahos, um ein gesundes Unternehmen, mit einem Umsatz von ca. 40 Mio. Euro jährlich. Die aktuelle Krise in Griechenland habe sich "nicht negativ auf die geschäftlichen Tätigkeiten des Unternehmens in Serbien ausgewirkt".

- Wir haben 2000 einen zehnjährigen Plan beschlossen, nach dem wir uns bis Ende 2010 zu einem von fünf größten Unternehmen in Südosteuropa entwickeln sollten. Und das ist uns gelungen - sagte der Direktor von "Isomat" im Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija".

Und wenn es um die Krise im serbischen Baugewerbe im vergangenen Jahr geht, behauptet Vlahos, dass sein Unternehmen nicht viel davon betroffen wurde. Vor allem weil sie bisher als Handelsfirma registriert waren. Das Unternehmen hat im vorigen, Krisenjahr einen Zuwachs um 40% verzeichnet.

"Isomat" will 2011 in eine neue Anlage zur Herstellung von Farben investiieren.

- Wir werden die Herstellung zunächst in Griechenland aufnehmen. Es handelt sich um eine große Investition. Die Produktion in Serbien sollte ab dem Juni aufgenommen werden - kündigt Vlahos an.

Fabrik in Rumäinien

Das Unternehmen wirde eine Fabrik in Bukarest im Wert von 9,5 - 10 Mio. Euro bauen lassen.

- Alles ist bereit für die Realisierung dieser Investition. In einem Monat sollte das Bauunternehmen gewählt und die ersten Arbeiten aufgenommen werden.

(Fotob)

Die Fabrik sollte, Erwartungen zufolge bis April 2012 fertig gestellt werden. Die Fabrik sollte Rumänien und Moldawien versorgen.

Der Südwesten Rumäniens sollte mit Erzeugnissen aus Serbien versorgt werden. In Timisoara will man ein Vertriebszentrum mit Waren aus Belgrad gründen, weil es um eine rentablere Lösung geht.

Technische Unterstützung

"Ein hoch qualifizertes und spezialisiertes Ingenieurteam ist in der Lage, vollständige, präzise und zuverlässige technische Informationen bezüglich jedes Bauprojekt zu geben", erklärt man im Unternehmen.

Ingenieure aus der Abteilung für technische Unterstützung organisieren jedes Jahres technische Seminere, denen alle Interessenten beiwohnen und sich über die neusten Erzeugnissen, technischen Lösungen und ihre Vorteile bekannt machen können.

J.Đ.

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