Quelle: eKapija | Sonntag, 30.01.2011.| 14:17
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Geldstrafe von 3 Mio. Euro für Danube Foods Group - Unternehmen bestreitet Entscheidung der Wettbewerbsbehörde

(Fotob)

Die Danube Foods Group BV (DFG) wurde über die Geldstrafe in Höhe von 3 Mio. Euro verhängt seitens der serbischen Wettbewerbsbehörde gegen seine Molkereien in Serbien informiert.

"Die Maßnahme beruht auf einerm Beschluss der Kommission aus dem Jahre 2008, der die Beteiligung von DFG-Molkereien am Ankauf von roher Milch in Serbien im Laufe 2006 betrifft. Der Marktanteil wurde damals falsch berechnet, indem man nur subventionierte Zulieferer eingerechnet hat, auf welche weniger als 50% der Gesamtproduktion in der Republik entfallen", gab DFG am Freitag, dem 28. Januar bekannt.

Peter Nagle, Vorstandsvorsitzender von DFG, sagte dabei:

- In den vergangenen zwei Jahren wurden staatliche Subventionen für Milch um 80% gesenkt. Subventioniert wurden nur 340 Mio. von insgesamt 1,44 Mrd. Liter Milch. Wenn man die ganze Produktion berücksichtigt hätte, hätte unser Marktanteil 100% überstiegen und das ist wirklich absurd.

Die gründliche Analyse von A.T.Kearney, der führenden Expertengruppen weltweit, erwies, dass DFG-Molkereien einen Marktanteil von 29% haben, also weitaus unter der 40%-Marke vorgesehen im serbischen Gesetz. Im Beschluss der Wettbewerbsbehörde aus dem Jahre 2008 gibt es keine Beweise für die Behauptungen über Mißbrauch von Milchviehhaltern. Der oberste Gerichtshof hat im Februar 2009 den Beschluss der Kommission für ungültig erklärt.

"Der retroaktive Strafvollzug und das Verfahren, durchgeführt von der Kommission, ist einfach gesetzeswidrig. Es handel sich um einen seriösen Verstoß gegen ein niederländisch-serbisches Abkommen über Investitionen und gute Praxis in der EU", heißt es in der Mitteilung.

"Der neueste Beschluß und das ganze Verfahren schwächen die ansonsten geringe Kredibilität serbischer Rechts- und Regelbehörden zusätzlich ab", glaubt Donald McLaren, ehemaliger britischer Botschafter in Serbien. "Und das alles, während das Land auf die Aufnahme in die Welthandelsorganisation und den EU-Beitritt wartet".

DFG-Molkereien sind die einzige in Serbien mit der Genehmigung zum Export in die EU, dank Investitionen über 200 Mio. Euro. DFG hat Milchviehhalter in Serbien mit mehr als 50 Mio. Euro in den letzten fünf Jahren unterstützt und bietet ihnen um 20% höheren Ankaufspreis im Vergleich zu anderen Molkereien in Serbien, heißt es in der Mitteilung.

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