Quelle: eKapija | Freitag, 24.12.2010.| 09:18
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Wiener Städtische Versicherung plant Prämien-Wachstum in allen Sparten um 13% 2011

(Branko Krstonošić)

Die Wiener Städtische Versicherung in Serbien erwartet um fast 13% höhere Brutto-Premieneinnahmen im nächsten Jahr, was einer Steigerung von 3% im Vergleich zum ganzen Versicherungsmarkt in Serbien 2011 entspricht, glaubt Branko Krstonošić, Vorstandsvorsitzender der Wiener Städtische Versicherung.

Die diejährige Wachstumsrate zwischen 5 und 6% entspricht dem Wachstum des ganzen Versicherungsmarktes in unserem Land, hebt er hervor.

- Bis 2015 werden wir uns gleichmäßig auf die Entwicklung der Lebens- und Nichtlebensversicherung in Serbien fokussieren, im Einklang mit unseren strategischen Entscheidungen zur Expansion des Geschäfts. Wir wollen unser Portefeuille im Segment der Nichtlebensversicherung umstrukturieren und das Hauptgewicht auf die Versicherung des Vermögens legen. Die bisher ausgegebenen Policen der Lebens- und Nichtlebensversicherung verhalten sich zueinander wie 40%:60% - erklärte Krstonošić in eine Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija".

Im Laufe des Krisenjahrs 2010 verlangten manche Kunden im Segment der Lebensversicherung, dass ihre ursprünglichen Verträge verändert und die Prämien gesenkt werden oder zogen ihre Anlagen zurück.

- Im Bereich der Kaskoversicherung ist es uns gelungen, trotz des wirtschaftlichen Gegenwinds und eines enormen Absatzrückgangs am Kfz-Markt, das Prämienvolumen zu steigern, vor allem weil viele fünfjährige Verträge in diesem Jahr verlängert werden sollten.

Die Wiener Städtische Versicherung hat das letzte Jahr, 2009 mit 46.254 abgeschlossenen Lebensversicherungsverträgen beenden. Die Verträge wurden durchschnittlich auf einer Laufzeit von 19 Jahren abgeschlossen, mit durchschnittlichen Prämien von ca. 520 Euro.

Staat soll die Entwicklung der Lebensversicherung unterstützen

Nur 3% der Bevölkerung in Serbien haben eine Lebensversicherungspolice, zeigen Angaben des Statistischen Amtes Serbiens. Ihre Prämien erreichen ca. 80 Mio. Euro jährlich - 14% des gesamten Wertes des Versicherungsmarktes in Serbien.

- Die Versicherungsgesellschaften haben dem Staat die Einführung von Steuererleichterungen für die Lebensversicherung empfohlen. Positive geschäftliche Ergebnisse ermöglichen dem Versicherungswesen, am Kauf von Staatsanleihen aktiv teilzunehmen und dem Staat durch günstige Kredite für die Finanzierung von infrastruktrellen Projekten zu helfen. Durch Realisierung von infrastrukturellen Projekten schaffen wir neue Arbeitsplätze und Erhöhen dadurch die staatlichen Einnahmen. Solche Steuererleichterungen würden alos die Haushaltseinnahmen nicht verringern, sondern ganz im Gegenteil - zu ihrem Wachstum führen und gleichzeitig das ganze Geschäftsumfeld verbessern - betont Krstonošić.

Alle Beteiligten - Staat, Bürger und Versicherungsgesellschaften - würden dadurch profitieren.

- Durch Steuererleichterungen kann man Bürger zum langfristigen Investieren in die Lebensversicherung als eine Art der Rentenvorsorge ermutigen - sagt Krstonošic.

Kunden zeigen momentan das größte Interesse für langfristige Wertpapiere, bzw. fest verzinste Staatsanleihen, deren Fälligkeit mit der Laufzeit des Versicherungsvertrags synchronisiert wird.

- Durch Emission solcher Anleihen sichert der Staat eine langfristige Quelle für die Finanzierung großer Investitionsprojekte - glaubt Krstonošić.

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