Quelle: eKapija | Samstag, 22.01.2022.| 00:23
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Warten auf U-Bahn, Hochgeschwindigkeitsstrecke und Ortsumgehung Cacak - Rückblick 2021, Investitionen im Verkehrsbereich

Belgrader Untergrund in der Zukunft
Belgrader Untergrund in der Zukunft (FotoAutorski tim: Sara Miladinović, Dušan Munćan, Anđela Radovanović, Ilija Demenesku i Lidija Grozdanić)
Genauso wie die Ortsumgehung Belgrad verlief das Jahr 2021, wenn man den Verkehrsbereich betrachtet. Wir warteten auf die Fertigstellung einer Umgehungsstraße, diesmal um Cacak (Preljina-Pakovrace), zunächst mit Optimismus bis zum Nikolaustag (der 19. Dezember), aber die Freigabe für den Verkehr wurde jedoch auf das Jahr 2022 verschobe, so wie im Falle der Hochgeschwindigkeitsstrecke Belgrad-Novi Sad. In Wirklichkeit ist die eventuelle Verspätung das geringste Problem, wenn man etwas makellos machen wird. Die Fristen sind überschätzt, und nach dem Tod des legendären ehemaligen Ministers und Politikers Milutin Mrkonjic haben diese Worte ihren alten Charme verloren und einen Konfektionsanzug angezogen, ganz im Einklang mit dem Wahljahr.

Neue Eisenbahnen und Züge haben merkwürdigerweise - aber nur für Eingeweihte - nicht viel Aufmerksamkeit unserer Leser auf sich gezogen. Kein Wunder, in Serbien ist das Reisen mit dem Zug meist als Gespenst der Vergangenheit vergessen. Fast keiner der jüngeren Bürger weiß, warum Lapovo und Stalac wichtige Orte sind, und die meisten Belgrader könnten kaum auf der Karte zeigen, wo sich der Hauptbahnhof Centar befindet.

Beginnen wir deshalb mit der Rangliste der meistgelesenen Artikel zu diesem Thema, fast wie beim Eurovision Song Contest: Zwölf Punkte gehen an...

1. Belgrader U- und S-Bahn

Das eKapija-Portal hat den Bau der U-Bahn, die bei weitem wertvollste Einzelinvestition, als ein Thema von erstklassiger Bedeutung behandelt, so wie es sein sollte, während die Öffentlichkeit meist gespalten ist: in diejenigen, die es nie tun werden, und andere, die Propagandaphrasen wiederholen. Unser Ansatz, strittige Punkte und Zweifel in den Plänen zu beleuchten, hat eKapija die Position der führenden Quelle für wirklich umstrittene U-Bahn-Probleme in Belgrad gesichert.

Also: Warum fährt die erste Linie der U-Bahn so nah an den Prokop-Bahnhof vorbei und zugleich so weit davon entfernt, und die U-Bahnlinien kreuzen sich - unter dem geschlossenen Bahnhof; was ist wichtiger, das Universitätsklinikum Serbiens oder der Sava-Platz; was machen wir mit den bestehenden Großsiedlungen, wenn wir die Trassen zu sehr auf freie Bauflächen lenken; was die Fakultät für Bauingenieurwesen an diesem Projekt kritisierte und warum diese akademische Institution glaubt, dass der Plan von 1981 den Bedürfnissen des modernen Belgrad besser entspricht als der aktuelle; wie die Bahnhöfe aussehen werden - und Sie könnten viel mehr auf dem eKapija-Portal lesen, das dem U-Bahn-Projekt eine sehr viel gelesene Sonderveröffentlichung "Thema im Fokus" gewidmet hat.

Eine beträchtliche Anzahl von Lesern wurde auf unserem Portal über das Projekt "Belgrader Diameter" (das Projekt wird mit den Russen verhandelt, und "Diameter" bedeutet auf Russisch - Durchmesser, dh durch die Stadt verlaufende S-Bahn-Linien) informiert, sowie über Pläne das Belgrader Straßenbahnnetz auszubauen, im Einklang mit der erklärten Absicht der Stadtverwaltung, das "Rückgrat" des öffentlichen Verkehrs der Hauptstadt auf die Schiene zu bringen.

2. Autobahn Preljina – Pozega

Die Fortsetzung des Baus der Autobahn Milos Veliki in Richtung der Landkreise im Südwesten des Landes stieß erwartungsgemäß auf großes Interesse. Wir haben eingangs gesagt, dass die äußere Umgehungsstraße um Cacak (Preljina-Pakovrace) bald freigegeben werden sollte, was die innere, und jetzt die einzige, enge Ortsumgahung entlasten sollte. Nach Pozega - es gibt noch viel zu bohren. Und wenn sich alle Chinesen bemühen würden, könnten sie die Tunnel nicht so weit treiben, wie es unsere Politiker gerne hätten.

Bauarbeiten am Autobahnabschnitt Preljina - Požega
Bauarbeiten am Autobahnabschnitt Preljina - Požega (FotoYoutube.com/Javno preduzeće Putevi Srbije)


3. Schnellstraße Pozarevacka-Schleife – Golubac

Als nächstes kamen die östlichen Teile Serbiens: Partner aus Fernost - Shandong Hi Speed ​​​​Group - haben vereinbart, eine vierspurige Schnellstraße, von der Pozarevacka-Schleife auf dem Autobahn bis zum Golubac zu bauen. Der Wert der Arbeiten beträgt 337 Millionen Euro. Sie haben bis November 2024 Zeit.

4. Gruza-Korridor

An der nächsten Stelle ist eine Schnellstraße durch das Zentrum des Landes - infrastrukturell sehr vernachlässigt: Kragujevac - Mrcajevci. Das eKapija-Portal gab exklusiv bekannt, wo die neue Straße verlaufen soll, mit 4 Fahrspuren von jeweils 3,5 Metern mit einem Trennstreifen von 3 Metern.

5. Hochgeschwindigkeitsstrecke Belgrad – Nordmazedonien

Hier kommt die Südbahn, jetzt fast tot für Passagiere - über Mala Krsna aus Belgrad kann es nicht sein, und über Mladenovac liegt die Wahrscheinlichkeit, dass der Zug bei einer Geschwindigkeit von 20 km / h aus den Schienen springt, bei etwa 30%. Im ärmeren Teil Serbiens sehnt man nach Zügen, weil das Fahren mit dem Bus teuer ist, und von Belgrad versprechen sie, dass alles mit zwei neuen Gleisen für die Geschwindigkeiten von 160 km / h zwischen Stalac und Junis beginnen wird. In der Nähe von Belgrad scheint die lange geplante neue Route Resnik - Klenje - Mali Pozarevac - Velika Plana aufgegeben zu werden. In Serbien befasst sich nur eKapija mit solchen "Kleinigkeiten" - und das sind strategisch wichtige Einrichtungen für den Staat - weshalb mindestens einige etwas davon gelesen haben. Die EU soll auch der Eisenbahn in den Süden helfen.

6. Brücke als Fortsetzung des Europa-Boulevards, Novi Sad


Im Gegensatz zu Belgrad, das jahrzehntelang den täglichen Staus hinterherhinkt, versucht Novi Sad die zukünftigen Bedürfnisse aktiv zu antizipieren und bereitet sich daher weitgehend auf den Bau der vierten Donaubrücke vor. Tatsächlich wird die Strecke vom Europa-Boulevard auf der Batschka-Seite bis Sremska Kamenica länger als 2,5 km sein, von denen 1,5 km auf die Brücke und Zufahrtsstraßen entfallen.

7. Hochgeschwindigkeitsstrecke Belgrad-Novi Sad-Subotica


Der Titel dieses Themas ist eigentlich falsch - denn die echten Hochgeschwindigkeitsbahnen ("High-Speed ​​Railways") werden weltweit für die Geschwindigkeiten von 250 km/h und schneller gebaut, aber aufgrund von Propaganda hat dieser Name Wurzeln geschlagen. Und sie wird wirklich schnell sein. Der Schnellzug wird, heißt es, in 36 Minuten kommen, und ob die Fahrt billig genug ist, um jeden Tag zur Arbeit von einer Stadt in die andere zu reisen, statt eine Wohnung zu mieten, zeigen die Preislisten von Srbijavoz ( ein Unternehmen, das zugegebenermaßen kein Vertrauen einflößt - einmal berichtete news.net, dass dort auf den Julianischen Kalender umgestellt wurde).

Schweizer Doppelstockzug für serbische Schnellstrecke
Schweizer Doppelstockzug für serbische Schnellstrecke (FotoPrint screen / YouTube / Portal Univerzum HD)


8. Donaubrücke zwischen Nestin und Backa Palanka

Bei Backa Palanka gibt es bereits eine Brücke, die aber leider nach Kroatien führt, und da die beiden ehemaligen sozialistischen Republiken nicht zum Schengen-Raum gehören, passt es nicht zu den Einheimischen vom gegenüberliegenden Donauufer, die nach Backa Palanka jeden Tag fahren müssen. Und die Fähre ist altmodisch und passée. Deshalb ist eine neue Brücke geplant.

9. Prokop-Bahnhof

Einer der beiden Hauptbahnhöfe nach der unglücklichen Lösung des neuen Knotens – Prokop – hat endlich seinen jetzigen Plan bekommen. Es ist bekannt, wie er aussehen wird, wenngleich mittlerweile etwas weniger bekannt ist, wann er gebaut wird, weil der private Partner des Staates, Railway City, aufgrund der Rebellion von Mietern ohne die Möglichkeit gelassen wurde, dem Bahnhofsgebäude gegenüber zu bauen, in der Militärsiedlung, die denjenigen, die zur Arbeit mit O-Bussen fahren, als Parkplatzdient. 44 Jahre nach dem Baubeginn setzt sich das Theater um Prokop fort.
(FotoDavor Stupar)

10. Ortsumgehung Belgrad

Die Verkehrsrangliste auf dem zehnten Platz schließt ein etwas jüngeres Projekt als Prokop ab, das noch 1989 gestartet wurde (damals fiel die Berliner Mauer, Milosevics Regierung verabschiedete Verfassungsänderungen, und die FV Vojvodina war Fußballmeister). Weitere 7,7 km des vollständigen Profils wurden im April für den Verkehr freigegeben, und es wurde gemunkelt, dass Bubanj Potok Ende dieses Jahres endlich erreicht werden würde. Und wo ist die Fortsetzung nach Pancevo? Nun, über die trübe Donau.

M. Radonjić



Wir haben Ihnen 10 Investments vorgestellt, die im Verkehrsbereich die meiste Aufmerksamkeit unserer Leser auf sich gezogen haben. Schauen Sie sich unbedingt die vollständige Liste HIER an.

Wir laden Sie ein, zu sehen, welche Investitionen das Jahr 2021 in den Bereichen SPORT, TELEKOMMUNIKATION und IT, TOURISMUS, ÖKOLOGIE, KOMMUNALE INFRASTRUKTUR UND ENERGIE, GESUNDHEIT, LANDWIRTSCHAFT UND NAHRUNGSMITTELINDUSTRIE, IMMOBILIEN geprägt haben.

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