Quelle: eKapija | Donnerstag, 02.12.2021.| 12:12
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Inflation könnte Chance für wirtschaftliche Entwicklung in der Region sein - Wirtschaftsführer beraten, wie man die globale Krise klug nutzt

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Illustration (FotoPixabay.com/Gerd Altmann)
Die wirtschaftliche Zukunft der Region sei sehr vielversprechend, und durch bedeutendere Verbindungen können wir eine große Rolle in der europäischen Wirtschaft aufbauen, hieß es beim Panel "Regionaler Blick auf die wirtschaftliche Zukunft" im Rahmen der CEO Summit-Konferenz.

- Inflation ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance. Ich glaube nicht, dass es so katastrophal ist, wie man hier sagt. Die Region besteht aus kleinen Märkten, und das ist einer der Gründe, warum Nelt beispielsweise nach Afrika ging - sagte Nebojsa Saponjic, einer der Gründer und Eigentümer der Nelt-Gruppe.

Almir Jazvin, CEO der Prevent Group aus BiH, stimmt zu, dass Inflation auch Chancen für die Region eröffnen kann.

- Realistisch gesehen leben wir schon lange in der Inflation, aber die Welt hat seit sechs Monaten damit zu kämpfen. Die Frage ist, was vor uns liegt und wie wir es nutzen können. Objektiv gesehen schafft die Inflation in der Region Chancen - sie wird zu einem Anstieg der Arbeitspreise führen, was wiederum zu einem Anstieg des Konsums führt. Vielleicht wird die Inflation inländische Investitionen fördern. Wir sollten dies jedoch als Chance erkennen - betonte Jazvin.

Sollte die Situation mit der Pandemie auf Dauer so bleiben, werden große Unternehmen ihre Lieferketten ändern, fügte er hinzu und wies darauf hin, dass der Prozess bereits begonnen hat.

- Alles kann näher hergestellt werden. Die Möbelindustrie hat sich von Asien nach Europa verlagert. Das gleiche passiert mit der Mode. Die Frage ist also nicht, ob es passieren wird, es passiert bereits. Ich denke, dass diese Veränderungen dauerhaft sind und wir als Region diese Zeit nutzen können, um uns gut aufzustellen - betont Jazvin.

Die Lieferketten von Mercator haben in den ersten Wochen der Pandemie und des Lockdowns nicht einmal "gebrochen", und als Grund nennt Tomislav Čizmić, Vorsitzender der Geschäftsführung der slowenischen Mercator-Gruppe, den Vorteil, bei lokalen Lieferanten einzukaufen.

- Wir haben mit unserer bisherigen Arbeit und während der größten Krise gezeigt, dass unsere Lieferketten nicht brechen werden. Mercator agiert in allen Märkten als lokaler Einzelhändler. Außerdem beziehen wir einen Großteil unserer Produkte von lokalen Lieferanten und das ist unser Vorteil. Wir haben durch unser Beispiel gezeigt, dass die lokale und regionale Zusammenarbeit uns stärker macht - sagte Čizmić.

Auch der Eigentümer von Nelt sieht die wirtschaftliche Zukunft der Region in der Zusammenarbeit und lobte die Initiative Open Balkans.

- Wir haben bereits begonnen, in der Region zusammenzuarbeiten, und ohne diese Zusammenarbeit können wir nichts tun. Zusammenarbeit ist die einzige Zukunft, die wir haben - betonte Saponjic.
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