Quelle: eKapija | Donnerstag, 25.11.2021.| 15:34
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Ankündigung der Einführung von CO2-Steuern hat die grüne Agenda vorangetrieben - EPS hat eine Analyse der Möglichkeit des Baus von Solarkraftwerken in ganz Serbien in Auftrag gegeben

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Illustration (FotoPixabay / AhmadArdity)
Ein Tag nachdem der Geschäftsleiter des Sekretariats der Energiegemeinschaft, Janez Kopac, die Einführung der CO2-Steuern im Westbalkan spätestens bis 2025 angekündigt hatte, eröffnete die Elektrizitätswirtschaft Serbiens ein Ausschreibungsverfahren für die Analyse der möglichen Standorte für den Bau von Solarkraftwerken.

Ziel der Studie ist es, wie in der technischen Spezifikation der Ausschreibung angegeben, die Voraussetzungen für den Bau von Solarkraftwerken (SKW) auf den von EPS zur Verfügung stehenden Anlagen und Grundstücken zu schaffen.

Die Ausschreibung läuft bis zum 20. Dezember.

Die Dokumentation erinnert daran, dass die Sofia-Erklärung zur Grünen Agenda für den Westbalkan ab 2020 eine Verpflichtung zum Start der grünen Energiewende darstellt, aber auch, dass einer der entscheidenden Faktoren für eine schnellere Entwicklung von EE die CO2-Emissionsgebühren sind.

- EPS emittiert etwa 30 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr und hohe Zusatzkosten für die CO2-Emissionssteuer würden sich ab dem Zeitpunkt ihrer Entstehung stark negativ auf das Geschäft von EPS auswirken. Aus diesem Grund hat EPS ein vitales Interesse daran, den Anteil erneuerbarer Energien so weit wie möglich zu erhöhen und die Abhängigkeit von Kohle vor dem Zeitpunkt der Verpflichtung zur Zahlung von CO2-Emissionsgebühren zu reduzieren - so steht es in den Ausschreibungsunterlagen.
Es wird hinzugefügt, dass in den letzten Jahren die Technologie der Solarmodulproduktion in Bezug auf Effizienzsteigerung und installierte Leistung ohne Vergrößerung der Abmessungen weiterentwickelt wurde und gleichzeitig der Preis gesenkt wurde, und dass die Bauzeit der Solarkraftwerke deutlich kürzer als bei Wasser- und Windkraftwerken ist.

Die Daten des Wetterdienstes der Republik Seriben besagen auch, dass die Anzahl der Sonnenstunden auf dem Territorium Serbiens zwischen 1.500 und 2.200 Stunden pro Jahr beträgt, was Serbien in die Gruppe der Länder mit geeigneten Bedingungen für die Nutzung von Sonnenenergie einordnet.

- Da Platz für die Installation von Paneelen für den Bau von Solarkraftwerken bereitgestellt werden muss und EPS Standorte und Einrichtungen auf dem gesamten Territorium Serbiens hat, ist es notwendig, potenzielle Einrichtungen und Standorte zu identifizieren, die sich für den Bau von Solarkraftwerke eignen - heißt es in der Ausschreibung.

Es wird darauf hingewiesen, dass in Ländern, die die Stromerzeugung aus Kohle nach und nach durch andere Energieträger ersetzen, ein Trend zur Nutzung von Minen- und Kraftwerksflächen (Deponien, Aschen- und Abraumhalden) für die Installation von Solar- und Windkraftanlagen auffällt.

EPS verfügt über große Flächen dieses Landes, und Tagebaue und Deponien sind aufgrund der Verfügbarkeit großer Flächen im Eigentum des Unternehmens, der Verfügbarkeit der erforderlichen Infrastruktur und Maschinen sowie des Know-hows und der Verfügbarkeit der vorhandenen, ausgebildeten Belegschaft für die Installation der stromerzeugenden Anlagen aus erneuerbaren Energien geeignet.

Es wird auch hinzugefügt, dass es notwendig ist, andere mögliche Standorte, die von EPS genutzt werden, aber nicht in seinem Eigentum stehen, zu analysieren und die Möglichkeit zu prüfen, SKW durch einen Nutzungsvertrag zu errichten, sowie Anlagen zu identifizieren, die in Funktion von EPS produzieren und mit Energie aus Netzen versorgt werden, und die Installation von Sonnenkollektoren erwägen, um die Energiekosten zu senken.

Zu den bisherigen Solarprojekten der EPS gehören das Photovoltaik-Kraftwerk "Brana Lazići" mit einer Leistung von 330 kW das auf dem Gelände des Wasserkraftwerks "Bajina Basta" 2017 in Betrieb genommen hat, ferner die Vorbereitungen für den Bau des Solarkraftwerks "Petka" mit einer Leistung von 9,95 MW auf der Abraumhalde des Tagebaus "Ćirikovac" in Kostolac , und das Projekt des Solarkraftwerks "Srednje Kostolacko ostrvo" mit einer Kapazität von etwa 100 MW in der Zone des Kohlebeckens von Kostolac, die derzeit eine aktive Aschen- und Schlackenhalde für Kohlekraftwerke ist, weshalb ihre Stilllegung und Sanierung eine Voraussetzung für die Fortsetzung der Bauarbeiten an diesem Solarkraftwerk ist.

Wir möchten Sie daran erinnern, dass EPS im Mai eine Ausschreibung für die Analyse der Bedingungen für den Bau von Solarkraftwerken auf den Aschenhalden der Kohlekraftwerke Morava und Kolubara A und im Oktober für die Standortforschung für den Bau eines SKW innerhalb des Komplexes des Kohlekraftwerks Kolubara B eröffnete.

B. Petrović
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