Quelle: eKapija | Donnerstag, 18.11.2021.| 01:54
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"Ein besserer Weg" - Nationale Initiative für bargeldloses Bezahlen gestartet - Chance für 25.000 Unternehmen, POS-Terminals zu erhalten

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Illustration (FotoPressmaster/shutterstock.com)
Der Finanzminister in der Regierung der Republik Serbien, Sinisa Mali, Vertreter der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), von NALED und der Unternehmen Visa und Mastercard unterzeichneten heute im Finanzministerium in Belgrad eine Kooperationsvereinbarung, die offiziell die Nationale Initiative für bargeldlose Zahlungen ins Leben gerufen hat.

Die Initiative ist ein Projekt zur Unterstützung von kleinen Händlern und Institutionen, ihr Geschäft zu modernisieren und Bürgern eine bessere und sicherere Zahlungsweise - mit Geldkarten oder per Mobiltelefon in Geschäften, Gastronomieeinrichtungen und Schaltern in ganz Serbien zu ermöglichen, heißt es in der Mitteilung, die auf der Website der Regierung Serbiens veröffentlicht wurde.

Geplant ist unter anderem, die Entwicklung und Umsetzung eines neuen nationalen Programms zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft zu unterstützen, Bürger und Unternehmen für die Möglichkeiten bargeldloser Zahlungen und Leistungen im Vergleich zum Bargeld zu sensibilisieren, Erfahrungsaustausch mit andere Länder.

Das Rückgrat des Projekts ist der Aufbau der Aufnahmeinfrastruktur in kleinen und mittleren Unternehmen und an den Schaltern von Institutionen. Über ein spezielles Förderprogramm ist geplant, bis zu 25.000 POS-Terminals an Verkaufsstellen, an denen bisher keine Kartenzahlung möglich war, mit reduzierten Handelsgebühren für einen Zeitraum von einem Jahr einzuführen.

Mali betonte, dass neben der elektronischen Fiskalisierung und elektronischen Rechungen (eFiskalizacija und eFaktura) auch bargeldlose Zahlungen für die Entwicklung einer transparenten Wirtschaft und eines fairen Wettbewerbs sehr wichtig seien, und fügte hinzu, dass auf diese Weise der Kampf gegen die Schattenwirtschaft zusätzlich gefördert wird, wobei die Beschaffung von 25.000 Geräten geplant ist, die NALED und GIZ für Kleinunternehmer bezuschussen würden.

Die Nationale Initiative für bargeldloses Bezahlen ist ein mehrjähriges Projekt von GIZ, MasterCard und Visa in Kooperation mit NALED und dem Finanzministerium im Rahmen des Förderprogramms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die Landesdirektorin von GIZ Serbien, Daniela Funke, erklärte, dass das Entwicklungsprogramm den öffentlichen und privaten Sektor bei der Umsetzung von Projekten von Bedeutung für die gesamte Gemeinschaft wie diese Initiative verbindet, die zum Kampf gegen die Schattenwirtschaft und zur stärkeren finanziellen Inklusion in Serbien beiträgt.

Funke erwähnte, dass sich die GIZ bei der Umsetzung nach dem Grundsatz „Niemanden übersehen“ orientieren werde, um eine positive Wirkung der Entwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs auf gefährdete gesellschaftliche Gruppen zu gewährleisten.

Außerdem stehe die Initiative allen interessierten Organisationen und Unternehmen aus dem Banken-, IKT- und anderen Sektoren offen, die zum Aufbau einer bargeldlosen Gesellschaft und zum Erreichen der Ziele der Agenda 2030 beitragen wollen, sagte sie.

Die nationale Initiative wurde von einem ähnlichen Programm in Polen inspiriert, wo in mehr als drei Jahren 430.000 neue POS-Terminals eingeführt wurden, das sind fast 40 Prozent der bestehenden 1,1 Millionen.
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