Quelle: Tanjug | Donnerstag, 30.09.2021.| 22:32
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Erste Gaslieferungen aus Serbien nach Ungarn gestartet - In der Nähe von Szeged wurde eine Gasverbindungsleitung in Betrieb genommen

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Illustration (Fotobibiphoto/shutterstock)
In der Nähe von Szeged in Ungarn wurde eine Gasverbindungsleitung in Betrieb genommen, die Ungarn mit dem Gaspipeline BalkanStream aus Serbien verbindet.

Die ersten Mengen Gas sollen am Freitag um sechs Uhr aus Serbien nach Ungarn fließen. Die Lieferungen sollen bei 3,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas jährlich liegen.

Serbiens Innenminister, Aleksandar Vulin, der die Gasverbindungsleitung zusammen mit dem ungarischen Außen- und Außenhandelsminister, Péter Szijjártó, in Betrieb setzte, sagte, die Energieunabhängigkeit der beiden Länder sei auf ein höheres Niveau gehoben worden.

Diese Gaspipeline sei, laut seinen Worten, von großer Bedeutung für Serbien, da es aus einem Land, das für den Gastransit bezahlt hat, zu einem Land, das Gebühren für den Gastransit erhebt, geworden sei.

- Wir sind ein sicheres Land geworden, das weiß, dass die Unternehmen und die Haushalte immer über ausreichende Gasmengen verfügen werden und dass wir ein verlässlicher Partner bei der Versorgung Ungarns, seiner Unternehmen und Bevölkerung sind - sagte Vulin.

Ungarns Außenminister, Péter Szijjártó, erinnerte daran, dass Ungarn die Verhandlungen mit dem russischen Gasriesen Gazprom erfolgreich abgeschlossen habe und dass sie zum Abschluss eines neuen Vertrags über Gasversorgung in den folgenden 15 Jahren geführt hätten.

- Wir müssen die Versorgung mit Gas aus mehreren Richtungen sichern, und eine dieser Richtungne ist Serbien. Über diese Gasverbindungsleitung können wir 8,5 Milliarden Kubikmetergas jährlich erhalten, und wir haben bereits 3,5 Milliarden Kubikmeter aus Serbien sowie weitere Milliarde aus Österreich reserviert - so Szijjártó.

Der ungarische Diplomatiechef sagte, die Reaktionen der Ukraine auf den Bau von BalkanStream seien Angriffe auf die Souveränität Ungarns, die er entschieden zurückweise.

- Kein Land hat das Recht, weder sich in die Verhandlungen mit Ungarn einzumischen, noch in die Beheizung von Haushalten und die Arbeit der Industrie in Ungarn einzugreifen - unterstrich Szijjártó. Dieser Abschnitt der Gaspipeline wurde am 4. Juli dieses Jahres mit der sogenannten goldene Schweißnaht fertiggestellt und er hat die Gaspipeline durch Ungarn mit dem serbischen Abschnitt verbunden.
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