Quelle: Blic | Sonntag, 04.07.2021.| 21:43
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Serbien verbindet Rohre mit Ungarn - Abschluss der Investition in die Gaspipeline Balkan Stream im Wert von 1,8 Mrd. EUR

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Illustration (Fotonostal6ie/shutterstock.com)
Das öffentliche Unternehmen "Srbijagas" und die ungarische Firma FGSZ verbanden die Balkan-Stream-Gaspipeline an der Grenze zu Ungarn, die künftig über Bulgarien und Serbien Gas aus der Türkei nach Mitteleuropa führen wird.

Ungarn wird ab morgen Kapazitäten anmieten und Serbien wird ein wichtiges Transitland für Mitteleuropa. Die ersten Transitgasmengen durch unser Land für Mitteleuropa starten am 1. Oktober, berichtet RTS.

- Wenn in dieser Branche zwei Rohre an der Grenze verbunden werden, die aus zwei Ländern stammen, spricht man von einer goldenen Verbindung. Sobald wir den Goldanschluss erreichen, bedeutet dies, dass wir den Abschluss des Projekts erwarten können sowie dass die Gasversorgung bald beginnen wird, sagte Ferencz Szabolcs, Vorstandsvorsitzender von FGSZ.

Dušan Bajatović, Generaldirektor von Srbijagas, sagte, dass auf diese Weise die langfristige große Arbeit beendet sei, durch die unser Land endlich die Frage der Gasversorgung aus einer anderen Richtung und nicht nur durch die Ukraine gelöst habe.


- In Serbien wird niemand mehr einfrieren, und der Gaspreis für die Haushalte wird sich ab Herbst nicht ändern. Der Anstieg aufgrund des Ölpreises, der mit dem Gaspreis einhergeht, wird auf Srbijagas übergreifen - erklärte Bajatović.

Mehr als 1.000 Kilometer Gaspipeline

Der komplette Leitungsabschnitt von der türkischen Küste über das Territorium der Türkei, Bulgariens und unseres Landes bis zum Eingang nach Ungarn wurde fertiggestellt, was die Kapazität am Ausgang des Schwarzen Meeres von 15,75 Milliarden Kubikmeter Gas für ganz Mitteleuropa einsetzbar macht.

Die gesamte Strecke vom Schwarzen Meer auf türkischem Territorium beträgt 130 km, weitere 498 km gehören Bulgarien und 403 km Serbien, während von Horgos, also von der Grenze zu unseren nördlichen Nachbarn bis Varosfeld in Ungarn, die Länge der Gaspipeline etwa 85 km betragen soll.

Die jährliche Kapazität der durch Serbien verlaufenden Gaspipeline beträgt etwa 13 Milliarden Kubikmeter. Der Durchmesser der Gaspipeline beträgt 1.200 mm und der maximale Druck 75 bar.

Der Gesamtwert dieses Projekts beträgt 1,8 Milliarden Euro.
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