Quelle: eKapija | Montag, 26.07.2010.| 13:49
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Serbien bekommt das modernste Flugmanagement-System in der Welt - Neues Zentrum der Bezirkskontrollstelle Belgrad ab Mai 2011

Milutin Mrkonjić und Nikola Stankov
Milutin Mrkonjić und Nikola Stankov (Fotob)
(Gebäude fertig bis 10. Oktober 2010)

Serbien bekommt im Mai 2011 eines der modernsten Flugmanagement-Systeme in der Welt im Wert von 90 Mio. Euro. Der Bau des neuen Gebäudes der Bezirkskontrollstelle Belgrad (COKL) sollte bis 10. Oktober dieses Jahres vollendet werden. Die Bezirkskontrollstelle Belgrad sollte in 22 Kontrollsektoren mit insgesamt 50 Fluglotsen gegliedert werden, die bis 4.000 Flugzeuge täglich empfangen können.

Die Flugsicherung Serbiens und Montenegros hat mit der Prüfung des Flugmanagement-Systems begonnen. Simulator- und operative Sälen sind bereits ausgestattet und bald beginnen Kurse für Fluglotsen, die sie für das neue System vorbereiten sollen.

Das neue Gebäude der Bezirkskontrollstelle nimmt eine Fläche von 9.500 m2 ein. Es wird in der Nähe des Belgrader Flughafens "Nikola Tesla", im Zentrum eines 2 ha großen Grundstücks gebaut. Man will um das Gebäude einen Park pflanzen, im dem sich Fluglotsen ausruhen können. Nach einer Stunde Arbeit müssen alle Fluglotsen eine zweistündige Pause machen. Später sollten hier auch Tennis- und Beachvolleyballplätze gebaut werden.

Milutin Mrkonjić und Nikola Stankov
Milutin Mrkonjić und Nikola Stankov (Fotob)

-- Der Bau des neuen Gebäudes im Wert von 18 Mio. Euro hat im März 2009 begonnen. Das neue Zentrum sollte, Plänen zufolge, in 24 Monaten bezugsfrei werden, aber dank dem enormen Einsatz aller Beteiligten, Investoren, Baunternehmen und der Flugsicherung, sollten die Bauarbeiten in 18 Monaten zu Ende geführt werden - erklärte Nikola Stankov, Vorstandsvorsitzender der Flugsicherung Serbiens und Montenegros.

Stankov hat heute (22. Juli 2010) mit dem serbischen Infrastrukturminister Milutin Mrkonjic die Baustelle besucht.

Mit dem Bau des neuen Gebäudes wurden ein einheimisches Konsortium unter der Leitung von "Projektomontaža" beauftrag. Mitglieder des Konsortiums sind Unternehmen "Deneza M Inženjering", P.S. "Telefonija" und "Ratko Mitrovic Niskogradnja". Die Ausstattung des Zentrums wurde einem ausländischen Konsortium gebildet von "Thales", "Comsoft" aus Deutschland, "Frequentis" aus Österreich und "Alcatel" aus Italien anvertraut.

Der Bau wurde mit Krediten der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) finanziert. Die Agentur für Projektkontrolle hat einen externen Berater, die Deutsche Flugsicherung (DFS) engagiert.

- In Hinsicht auf die hohe Sicherheit und Effizienz unseres Dienstes können wir auch in der Zukunft mit einem starken Verkehrsaufkommen rechnen. Wir haben seit 2003 einen Zuwachs von mehr als 100% verzeichnet. Nur in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nahm den Luftverkehr in unserem Fluginformationsgebiet um 7,7% im Vergleich zu 2009 und sogar um 10% in den letzten drei Monaten zu. Seit der Gründung der Flugsicherung haben wir die größte Anzahl von Flugzeugen in einem Tag - 2.227 - am 3. Juli dieses Jahres verzeichnet - hob Nikola Stankov hervor.

Milutin Mrkonjić und Nikola Stankov
Milutin Mrkonjić und Nikola Stankov (Fotob)

Die Flugsicherung Serbiens und Montenegros belegt den 11 Platz, gleich hinter mitteleuropäischen Ländern mit der höchsten Intensität des Luftverkehrs, zeigen Komplexitäts- und Umfangsindikatoren von Eurocontrol.

Wie wichtig die Flugsicherung Serbiens und Montenegros ist beweist die Tatsache, dass mehr als eine halbe Mio. Flugzeuge jährlich auf ihre Dienste angewiesen sind. In Hinsicht auf die zu erwartende Intensivierung des Luftverkehrs bis 2025 war der Bau eines neuen Zentrums der Bezirkskontrollstelle unausweichlich.

Die Flugsicherung Serbiens und Montenegros dient der sicheren, geordneten und flüssigen Abwicklung des Luftverkehrs im serbischen und montenegrinischen Luftraum sowie im 55% des bosnisch-herzegowinischen Luftraums und über der Südadria.

S.O.

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