Quelle: eKapija | Dienstag, 04.05.2021.| 14:04
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Serbien sucht nach Edelmetallen entlang des Korridors - Wirtschaftlich rentable Goldlagerstätte im Munjino-Brdo-Tunnel entdeckt

(FotoAfrica Studio/shutterstock)
Im Laufe 2018 wiesen die Untersuchungen von metallischen mineralischen Rohstoffen, die die vorbereitenden Bauarbeiten im Bereich des Baus des Korridors XI und insbesondere des Baus der Tunnel Munjino brdo und Laz begleiteten, auf signifikante Goldvorkommen und erhöhte Silbergehalte an diesen Standorten hin.

Am Standort Munjino brdo "wurden aus dem Kern des in den Phylliten gelegenen Bohrlochs Goldgehalte von 5,74 ppm und Silber von 0,7 ppm erhalten, zeigen die Daten aus dem Regelwerk zur Bestimmung des Jahresprogramms der geologischen Grundlagenforschung für 2021, das Ende März vom Minister für Bergbau und Energie Serbiens verabschiedet wurde.

Zur Verdeutlichung bezieht sich die Bezeichnung ppm (parts per million) auf den millionsten Teil eines Ganzen. Wenn es um den Abbau geht, kann Golderz mit 0,5 ppm wirtschaftlich abgebaut werden. Als minderwertige Golderze gelten solche mit weniger als 5 ppm Gold.

- Im nächsten Jahr, 2019, wurden Untersuchungen an einem Teil des Korridors XI (Preljina-Požega) am Standort Prilipac durchgeführt und am Standort Ivanovci in der Nähe von Ljig weitere Untersuchungen zu Pyroklasten der Dazit-Zusammensetzung durchgeführt, um einen erhöhten Gehalt an seltenen Metallen wie Beryllium, Niob, Wolfram, Silber und Thorium zu bestätigen - heißt es im Regelwerk.

Im letzten Jahr, so heißt es in dem Dokument weiter, konzentrierte sich der größte Forschungsumfang auf das Gelände zwischen Preljina und Požega auf Korridor XI, wo die Tunnel Munjino Brdo und Laz gebaut werden. Zu dieser Zeit wurden am Eingang des Munjino-Brdo-Tunnels erhöhte Gehalte an Chrom und Silber in Graphitschiefern und Phylliten registriert, und am Ausgang des Tunnels, der sich in Platten und bröckelnden Schiefern mit vielen Graphitschiefern befindet, wurde ein erhöhtes Gehalt von Chrom, Mangan, Silber und Kobalt registriert.

Vor dem Hintergrund des Aufbaus eines relativ großen Straßennetzes in den letzten Jahren wurden bereits Forschungsarbeiten entlang der neuen Korridore in Serbien durchgeführt, um mit einem Minimum von finanziellen Investitionen signifikante geologische Daten von während des Straßenbaus "entdeckten" Standorten zu sammeln.

Im Jahr 2016 wurden auf den Korridoren XI und X die umfangreichsten geologischen Untersuchungen durchgeführt. Im Gebiet von Takovo-Preljina wurden entlang der Straßenroute "interessante Mineralisierungen von Antimon, Chrom, Nickel und Quecksilber" entdeckt.

Die geologische Forschung im Gebiet von Takovo-Preljina wurde 2017 fortgesetzt, ebenso im Bereich des Baus der Route des Korridors X von Niš nach Pirot, als zwei metallogenetische Zonen durchschnitten wurden: Ridanj-Krepoljinska und Bor metallogenetisch Zone, in der, wie es heißt, "sehr interessante Mineralisierungen von Kupfer und Gold festgestellt wurden".

Für das Jahr 2021 ist es geplant, die geologischen Untersuchungen entlang des Korridors XI fortzusetzen, dh auf dem Abscnitt Preljina-Požega, aber auch auf der Straße Ruma-Šabac -Loznica und auf allen anderen Straßen, deren Routen durch geologisch interessante Gebiete führen, heißt es in dem Teil des Dokuments, der sich mit der geologischen Erforschung von Metallen entlang des Korridors befass.

Golija und Ozren liegen auf Gold?

Interessant ist auch, dass der Staat seit 2018 in Golija und Ozren nach Edelmetallen sucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen haben laut demselben Dokument gezeigt, dass dies sehr vielversprechende Gebiete sind, um das wertvollste Edelmetall zu finden.

In diesem Jahr wurde auf Golija ein signifikanter Anstieg des Goldgehalts verzeichnet, und im vorletzten Jahr wurden im weiteren Gebiet von Ozren und Golija von etwa 200 km2 erneut hohe Goldgehalte registriert, die in früheren Untersuchungen nicht verzeichnet wurden.

Die Forschung an diesen Bergen wurde im Jahr 2020 fortgesetzt, und die Fortsetzung der Forschung ist für 2021 in diesen Erzregionen sowie weiter nordwestlich (Gebiet Zlatar - Priboj) geplant.

Der Abschluss der Forschung ist für 2024 geplant.


B. P.
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