Quelle: Danas | Sonntag, 18.04.2021.| 23:21
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Wenn Fiat Serbien verlässt, plant die Regierung, die Fabrik weiterzuverkaufen?

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Illustration (FotoI.Bezarević / eKapija)
Das Management von Stellantis, in dem seit Anfang des Jahres alle Fiat Chrysler-Fabriken auf der ganzen Welt tätig sind, teilte der serbischen Regierung mit, dass die Entscheidung darüber, ob und wann das Fiat-Werk in Kragujevac die Produktion eines neuen Modells aufnehmen wird, in einigen Monaten bekannt werden soll, erfährt die Belgrader Tageszeitung Danas exklusiv.

Wenn Stelantis beschließt, Kragujevac zu verlassen, hat die Regierung Serbiens einen Plan B, berichtet die Zeitung unter Berufung auf einer unbenanntne Quelle.

In diesem Fall würde die Regierung seinen Anteil an der gemeinsamen Gesellschaft von Fiat kaufen und dann das gesamte Werk an einen anderen Automobilhersteller weiterverkaufen.

Volkswagen wird als möglicher Käufer genannt, der in den letzten Jahren den Bau eines neuen Werks auf dem Balkan angekündigt hat. Die Kragujevac-Automobilfabrik könnte auch einem der chinesischen Hersteller angeboten werden, die bis zur Ankunft von Fiat jahrelang Interesse für Zastava gezeigt hatten. Darüber hinaus gibt es japanische Unternehmen sowie südkoreanische Hyundai- und indische Tata-Motoren, die ebenfalls mit Zastava über strategische Partnerschaften verhandelt haben.

Die Europäische Union würde Serbien höchstwahrscheinlich aufgrund des möglichen Verkaufs der Autofabrik Kragujevac an die Chinesen unter Druck setzen, aber dieser Druck könnte, wie Sachkundige glauben, durch die Tatsache aufgehoben werden, dass "ihr" Unternehmen (Stellantis) für eine Situation verantwortlich wäre, die mehrere tausend Familien ohne Arbeit und Lebensunterhalt zurücklassen würde.
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