Quelle: RTS | Montag, 01.02.2021.| 14:15
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Noch kein Handelsabkommen mit Großbritannien, Zölle auf serbische Produkte wieder bis zu 20%

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Illustration (FotoChameleonsEye/shutterstock.com)
Serbien verzeichnete in den vergangenen Jahren ein zweistelliges Wachstum bei den Exporten nach Großbritannien. Trotz der Covid-19-Krise belief sich der Warenverkehr auf 500 Millionen Euro, während der Dienstleistungshandel den Wert von 600 Millionen Euro erreichte.

Gleichzeitig kamen 90 Millionen Euro in Form von direkten britischen Investitionen an. Ob sich dieser Trend nach dem Brexit fortsetzen soll, hängt davon ab, wie schnell ein neues Handelsabkommen erreicht wird. Covid-19 hat das Erreichen eines neuen Handelsabkommens verschoben, aber es gab auch andere Verzögerungen.

Ab dem letzten Tag des Jahres 2020 gelten die alten Handelsbedingungen mit Großbritannien nicht mehr, es wurde kein neues Abkommen unterzeichnet. Auf dem britischen Markt wurden Zölle von bis zu 20% wieder eingeführt, wenn es um serbische Produkte geht.

Die aktuelle Situation sei auch nicht im Interesse von über 400 Unternehmen mit der Mehrheit des britischen Kapitals in Serbien. Sie beschäftigen 22.000 Mitarbeiter und produzieren vor allem Komponenten für die britische Automobilindustrie.

Das serbische Handelsministerium besagt, dass die Unterzeichnung eines Handelsabkommens so schnell wie möglich eine Priorität für die Regierung habe. Nach dem, was derzeit bekannt ist, werde es nicht nur Handelsbestimmungen enthalten, sondern auch die Gesamtbeziehungen definieren.

- Wir hatten einige Einwände. Ich gehe davon aus, dass in den ersten Februar-Tagen eine Einigung erzielt wird und die zweite Verhandlungsrunde beginnt, eine zweite Videokonferenz, auf der wir als Partner mit der britischen Seite die Unterzeichnung eines solchen All-In- umfassende Vereinbarung besprechen werden - sagt Stevan Nikcevic, Staatssekretär im Ministerium für Handel, Tourismus und Telekommunikation.

Laut Angaben des Ministeriums gab es in den Verhandlungen bislang keine Hinweise darauf, dass die serbischen Exporteure nach dem neuen Abkommen die Vorteile verlieren könnten, die sie im Rahmen des alten Abkommens genossen.

Alles wird in den nächsten Monaten bekannt sein, wenn man erwartet, dass die neue Vereinbarung unterzeichnet wird.
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