Quelle: Beta | Mittwoch, 25.11.2020.| 15:53
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TABAKOVIC: Serbien ist nur einen Schritt von der Bonität auf Investment-Ebene entfernt

Jorgovanka Tabakovic
Jorgovanka Tabakovic (FotoNBS)
Serbien sei nur einen Schritt von einem Investment-Level-Rating entfernt, da es aufgrund seiner Ergebnisse auf dem internationalen Markt bereits zu der Gruppe von Ländern mit diesem Rating gehöre, sagte die Gouverneurin der Nationalbank von Serbien (NBS), Jorgovanka Tabakovic.

Ihrer Ansicht nach habe die Stärkung der lokalen Wirtschaft, aber auch die verantwortungsvolle Verwaltung der Geld- und Fiskalpolitik dazu beigetragen, das Vertrauen der beabsichtigten Institutionen, aber auch der Investoren, in die langfristige Nachhaltigkeit der makroökonomischen Stabilität Serbiens wiederherzustellen.

- In der vergangenen Zeit haben internationale Investoren Serbien bereits zu den Ländern mit einem Investment-Rating gezählt, dh zu Ländern, in denen es sicher ist zu investieren, indem die Anleihen unseres Landes auf dem Sekundärmarkt mindestens identisch mit den Anleihen von Ländern mit einem Investmentrating bewertet wurden, und serbische Anleihen wurden häufig sogar auf einem höheren Niveau bewertet - sagte Tabakovic, wie die NBS bekannt gab.

Ihr zufolge sei dies gestern erneut bestätigt worden, nachdem Rumänien, ein Land mit einem Investment-Level-Rating, einen Verkauf von auf Euro lautenden neunjährigen Eurobonds, dh eines kürzeren Zeitraums, mit einem höheren Zinssatz realisiert hätte ( Rendite 1,468%, Kuponrate 1,375%) im Vergleich zum Finanzierungspreis in Euro, den Serbien durch die Emission und anschließende Absicherung (durch Tausch) auf US-Dollar lautender zehnjähriger Eurobonds (1,066%) erzielt habe.

- Der Finanzierungspreis, der über einen Zeitraum von zehn Jahren in einer Fremdwährung (Euro) erzielt wurde (1,066%), ist eine Bestätigung für alles, was im vergangenen Jahr in Serbien bis zum Ende einer positiven wirtschaftlichen Transformation getan wurde - sagte die serbische Zentralbankpräsidentin.

Sie ist der Ansicht, dass bestimmte Forderungen, die nach der kürzlich erfolgten Emission von auf US-Dollar lautenden Eurobonds der Republik Serbien erhoben wurden, vollständig entgegengesetzt wurden, dass diese Art von Transaktion früher hätte realisiert werden können und auch gefragt, warum die Refinanzierung der teuren Dollar-Schulden warten musste so lange und warum die Absicherung nicht früher durchgeführt wurde.

Ihr zufolge war die Kreditwürdigkeit des Landes vor acht Jahren um zwei Stufen niedriger, was ihrer Ansicht nach auf einen erheblich schlechteren makroökonomischen Zustand hinweist, was den Schutz vor Währungsrisiken erheblich verteuert.
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